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TVN mit dem Titelverteidiger und einem Neuling


Dreimal Ratinger TC Grün-Weiß, zweimal TC Raadt: Der Niederrhein hat in den Jahren 2011 bis 2018 in der Bundesliga Herren 30 bei der Vergabe der deutschen Meistertitel die dominierende Rolle gespielt. Wenn nun an diesem Samstag die Saison 2019 beginnt, ist Ratingen nicht mehr dabei, dafür aber als Liga-Neuling der Buschhausener TC aus Oberhausen. Und der TC Raadt als Titelverteidiger, der erneut als Favorit gesehen wird.

Ratingen, 2013 in die Bundesliga aufgestiegen, wurde auf Anhieb dreimal hintereinander Deutscher Meister und 2017 Vizemeister. Nach der Spielzeit 2018 hat es seine Mannschaft zurückgezogen; sie spielt nun in der Regionalliga Herren 40.

Es gibt keine Halbfinal-Runde nach den Gruppen-Spielen mehr

2019 gibt es eine Neuerung: Die Bundesliga spielt weiter in zwei Gruppen. Aber es gibt nach den Gruppenspielen keine Halbfinalrunde mehr mit den Erst- und Zweitplatzierten aus Nord und Süd, sondern direkt das Finale um die Deutsche Meisterschaft: am 27. Juli beim Ersten der Gruppe Nord.

In der spielen sieben Mannschaften. Neben Raadt und Buschhausen sind das der TV Espelkamp-Mittwald, Deutscher Meister 2017 und Vizemeister 2018, Rot-Weiß Köln, RTHC Bayer Leverkusen, Uhlenhorster HC Hamburg und Blau-Weiß Berlin.

Der Buschhausener TC hat sich 2018 mit seinem Erfolg selbst überrascht. Mit dem Ziel Klassenerhalt in der Regionalliga West angetreten, wurde er Dritter  – und bekam nach dem Rückzug Ratingens   das Angebot, in die Bundesliga aufzurücken (siehe untenstehenden Link).

Buschhausen startet eine Woche später - in Raadt


Nun fiebert er der ersten Saison in der Elite-Liga entgegen, muss sich aber noch gedulden: Denn am ersten Spieltag, Samstag, 1. Juni, ist er spielfrei, Sein Bundesliga-Debüt ist eine Woche später am 8. Juni – und gleich beim amtierenden Deutschen Meister in Mülheim-Raadt. Der startet jetzt an diesem Wochenende in Hamburger beim Club an der Alster.

Raadt beginnt bei Uhlenhorst Hamburg – das hat Michael Stich im Kader

Raadts bewährter „Macher“ und Teamchef Volker Hoppe gibt sich gewohnt zurückhaltend,  mag keine Prognose zum Auftakt in Hamburg abgeben: „Wir freuen uns auf das Spiel, zumal beim Gegner Michael Stich gemeldet wurde.“ Mehr mag er nicht sagen. Ob Stich, Wimbledonsieger 1991 und bei den „Uhlen“ an Sechs gemeldet, auch antreten wird, ist eine ganz andere Frage, wie die Vergangenheit gezeigt hat

Die Raadter hingegen haben in ihrer Meistersaison 2018 stets mit einer Top-Besetzung und immer mit ihrer Nummer 1, dem noch auf der ITF-Tour aktiven Niederländer Igor Sijsling, gespielt. Und sie haben das Meisterteam nun noch einmal an den Positionen 3 und 4 verstärkt: mit Andrey Golubev, einem Russen mit italienischem Pass, und dem Rückkehrer Boy Westerhof aus den Niederlanden.

Volker Hoppe nennt natürlich trotzdem sein Team nicht als Titelfavorit: „Es gibt eine Reihe Mannschaften gleicher Spielqualität ist am Ende entscheidend, wer zum Spielbeginn anwesend ist. Deswegen ist Respekt für alle Gegner angesagt.“ Auch zur Besetzung in Hamburg äußert er sich zurückhaltend: „Bei uns gilt, dass alle ihren Spieleinsatz erhalten. Berücksichtigt werden muss allerdings die DTB-Regel für die ersten sechs der Mannschaft. Ich muss immer bis kurz vor Schluss mit der Festlegung warten, da Spielstände in laufenden Turnieren von Einfluss sind.“ Die Regel besagt, dass Spieler, die in der Gruppenphase nicht mindestens zweimal zum Einsatz gekommen sind, in der Endrunde nicht spielen dürfen. 

Luxemburgs Rekord-Nationalspieler ist Buschhausens Nummer 1


Von der Endrunde träumt beim Buschhausener TC natürlich niemand. Das schmälert aber keineswegs „die Vorfreude auf die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte“, so Alexander Glowacz, Erster Sportwart des Vereins, Teamchef und selbst noch die Nummer 14 im Kader. An der Oberhausener Erlenstraße ist klar, dass es um den Verbleib in der Bundesliga geht. Und beim Auftakt in gut einer Woche gegen den TC Raadt um ein ordentliches Ergebnis. „Er ist ganz klar der absolute Top-Favorit. Sie haben in der ergangenen Saison bis auf zwei Einzel Einzel alles gewonnen und sich für diese Saison noch einmal verstärkt. Auch Espelkamp wieder stark, beiden machen Meisterschaft unter sich aus.Für uns ist es die Möglichkeit, gegen Top-Spieler anzutreten.“

Angeführt wird die Mannschaft des Liga-Neulings vom luxemburgischen Rekordnationalspieler Gilles Müller. Er hatte 2017 mit 35 Jahren seine beste ATP-Platzierung: Rang 21. Alexander Glowacz:  „Nach der Beendigung seiner Profitour hoffen wir jetzt auf zumindest einen Einsatz von Gilles, und das am liebsten in einem Heimspiel. Es wird für uns eine große Ehre sein, einen so erfolgreichen Tennisspieler in unseren Reihen begrüßen zu können.“

Bundesliga Herren 30

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