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Max Stenzer - mit fünf Jahren zum Weltenbummler


Tim Sandkaulen und Daniel Altmaier: Sie haben beim Gladbacher HTC ihr Debüt in der Ersten Bundesliga gegeben. Nun soll das nächste deutsche Talent auf diesem Weg folgen. Max Stenzer – ein völlig neuer Name in der Mönchengladbacher Tennisszene. 14 Jahre ist er, hat einen alles andere als gewöhnlichen Lebenslauf und ist soeben zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister geworden.

Bei den nationalen Titelkämpfen in Ludwigshafen hat er 2019 die Altersklasse ab 13 Jahren gewonnen. Jetzt dominierte der Junge, der in seinem noch recht kurzen Leben in den USA, auf Gran Canaria, in Irland und im Schwarzwald aufgewachsen ist, die Konkurrenz ab 14 Jahren: Er gewann den Titel ohne Satzverlust (Foto oben von Daniel Schulz).

Bis zum vergangenen Jahr spielte Max Stenzer für Grün-Weiß Baden-Baden – und nun seit Anfang März für den Gladbacher HTC.Hier soll Trainer Daniel Puttkammer mit seiner Tennisschule „One Chance“ Max den nächsten Schub geben für das große Ziel Tennisprofi. Der GHTC, Deutscher Meister 2016, möchte den nächsten Titel holen, vielleicht schon 2021, nachdem Corona in diesem Jahr die Bundesliga gestoppt hat, bevor sie starten konnte.  Max Stenzer war da Anfang März gerade aus Baden-Baden nach Gladbach gezogen, nachdem er 2019 über  Gladbachs Bundesliga-Coach Patrice Hopfe als „Hitting Partner“ zum Training der Bundesligamannschaft gekommen war und ein Angebot vom GHTC bekommen hatte.

„Eines der größten Talente in Deutschland überhaupt"

„Max ist eines der größten Talente in Deutschland überhaupt und hat das Potenzial, in den nächsten Jahren in unser Bundesligateam reinzuwachsen“, sagt Henrik Schmidt, Ex-Präsident und immer noch „Macher“ beim GHTC. „Für die Weltrangliste steht Max natürlich auch alles offen, aber das ist be-kanntlich ein Weg, der noch von vielen Dingen abhängig ist.“

Auf dem soll ihn nun Daniel Puttkammer begleiten,  die Rolle übernehmen, die in Baden-Baden Axel Bernhard ausgefüllt hat - sehr erfolgreich. „Aber nach fünf Jahren braucht Max für seine sportliche Weiterentwicklung einen neuen Trainer“, sagt Astrid Koh-Stenzer, Mutter und allererste „Trainerin“ des Tennis-Talents. Fünf Jahre war er, als sie mit ihm erstmals auf den Tennisplatz ging.

Alle vier Jahre muss der Vater umziehen - international

Damals lebte sie mit ihrem Mann, mit Max und dem vier Jahre älteren Bruder Moritz auf Gran Canaria. Es war bereits die zweite Station im jungen Leben des kleinen Max, das durch den Beruf des Vaters geprägt wurde: Markus Stenzer ist Finanzdirektor eines großen, international tätigen Unter-nehmens. Alle vier Jahre an einen neuen Standort zu wechseln, ist da Pflicht. Und die Familie zog mit. Die Stationen: Oklahoma in den USA (dort wurde Max am 30. Januar 2006 geboren), Gran Canaria, Baden-Baden, Dublin (Irland), wieder Baden-Baden. Und nun Mönchengladbach.

In die Schule geht Max nur montags, sein Notenschnitt: 2,3
 
Max hat neben der deutschen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Und zwei „Muttersprachen“: Deutsch und Englisch. Dazu spricht er fließend Spanisch. „Aber ich bin Deutscher“, sagt er.  Seit dem 1. März („eine Woche vor Corona“) wohnt er mit seiner Mutter, einer gebürtigen Düsseldorferin, in Mönchengladbach. Seine Schule, das auf Sporttalente spezialisierte Privat-Gymnasium in Mannheim, besucht er nur montags. Den Rest der Woche lernt er zuhause im Gladbacher Zentrum. Von dort sind es ein paar Schritte zum Bahnhof, mit dem Rad zehn Minuten zur Rima-Halle, nur wenig weiter zum GHTC in Holt.

Sein Notenschnitt in der achten Klasse des Gymnasiums in Mannheim: 2,3. Nicht schlecht für einen, der für das große Ziel Tennisprofi lebt. Mit enormer Bereitschaft, hart an sich zu arbeiten. Zweieinhalb bis drei Stunden am Tag, fünfmal die Woche, trainiert Max auf dem Tennisplatz, dazu kommen die Einheiten mit Fitnesstrainer Torben Scheulen in der Rimahalle. Und all die Turniere, bei denen er Punkte für die Weltrangliste sammelt - als „Einzelkämpfer“ und mit der Jugend-Nationalmannschaft.

Max Stenzer (links) und Trainer Daniel Puttkammer Foto: GHTC

Die Stenzers in Ludwigshafen: Vater Markus, Max und Mutter Astrid Foto: privat

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