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Max Wiskandt: „Jeder will bei der DM gewinnen“


Max Wiskandt vom Gladbacher HTC ist einer von 13 Niederrhein-Spielern bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen vom 5. bis zum 9. Juni. Als Nummer 1 der DTB-Rangliste ist er topgesetzt und einer der Favoriten auf den Titel in der Altersklasse U16. Vor zwei Jahren wurde er bereits Deutscher U14-Meister. Der DTB führt ein Interview mit dem 16-Jährigen, der Ende 2017 aus Bad Vilbel zum GHTC gewechselt ist. Das Foto zeigt ihn mit seinem Coach Daniel Puttkammer.

Neben Max Wiskandt sind David Tesic vom Gladbacher HTC und Alen Hodzic (TC Bredeney), alle ebenfalls U16, die U14er Ben Haupt  (TC Benrath) , Matias Lofink (TC Kaiserswerth) und Piet Steveker (Bayer Wuppertal)  sowie die U13er Tom Südmeyer (TC Kaiserswerth) und Moritz Buß (Blau-Weiß Krefeld) in Ludwigshafen dabei. Dazu  Mina Hodzic (TC Bredeney, U16) sowie die U14-Mädchen Charlotta Buß (TuB Bocholt),  Emelie Hamers (Blau-Schwarz Düsseldorf), Victoria Vieten (TC Rheinstadion) und  Madeleine Lehmann (TC BW Moers).

Das Interview mit Max Wiskandt:

Wie oft warst du bisher in Ludwigshafen dabei?

Max Wiskandt: In Ludwigshafen gehe ich zum vierten Mal an den Start. Ganz besonders gerne erinnere ich mich natürlich an meinen Titel in Ludwigshafen in der Altersklasse U14. Das war  2016.

Du warst zuletzt hauptsächlich auf ITF-Junior-Turnieren unterwegs und hast kürzlich in Ungarn sogar deinen ersten Einzeltitel bei den Juniors gewonnen. Was bedeuten dir die Deutschen Jugendmeisterschaften, bei denen du ausschließlich gegen nationale Konkurrenten antrittst?
Für mich ist eigentlich der größte Unterschied, dass ich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen fast ausnahmslos jeden Spieler kenne. Auf dem ITF Circuit kommt es dann doch schon relativ häufig vor, dass man die Gegner gar nicht kennt bzw. man noch nie gegen sie gespielt hat. Daher finde ich schon, dass die Atmosphäre bei den Deutschen Jugendmeisterschaften deutlich freundschaftlicher und entspannter ist. Alles in allem ändert sich aber nichts daran, dass jeder unbedingt gewinnen will – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

Kommt es vor, dass die Spieler zwischen den Matches viel Zeit miteinander verbringen oder ist jeder sehr auf sich selbst fokussiert?
Nach den vielen Jahren, in denen man gemeinsam Turniere gespielt und viele Wochenenden miteinander verbracht hat, sind definitiv auch einige Freundschaften entstanden. Dementsprechend kommt es auch häufig vor, dass man den absoluten Fokus auf das Tennis zwischen den Matches etwas zurückstellt und gemeinsam Spaß hat. Oft treffen wir uns zwischendurch zum Mittagessen, hängen ab oder wärmen uns auch gelegentlich zusammen auf. Allerdings hängt das von den verschiedenen Charakteren der Spieler ab. Ich kenne auch viele, die es bevorzugen, ihr eigenes Ding zu machen und sich nicht allzu sehr ablenken lassen wollen. Ich persönlich finde das Gemeinschaftsgefühl, das es bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gibt, sehr angenehm.

Du bist neben Moritz Stöger der einzige Spieler aus dem DTB-Talent-Team, der in Ludwigshafen an den Start geht. Für das Team finden immer wieder Lehrgänge mit älteren Spielern und den Bundestrainern statt. Wie nimmst du diese Lehrgänge wahr und wie kannst du davon profitieren?
Beim letzten Lehrgang, an dem ich teilgenommen habe (Hannover, Dez. ´17 Anm. DTB), war unter anderem Boris Becker dabei. Das war für uns alle natürlich eine spezielle Erfahrung. Er hat uns während des Trainings Tipps gegeben und im Anschluss auch Einzelgespräche mit uns geführt. Hierbei ging es sowohl um technische, taktische als auch um mentale Aspekte. Man hat einfach gespürt, wie motiviert er war, uns zu verbessern. Eine unvergessliche Erfahrung! Dazu kam, dass viele deutsche Spitzenspieler am Lehrgang teilnahmen und man daher ausschließlich starke Trainingspartner hatte. Alles in allem sind meine bisherigen Erfahrungen, die ich bei den DTB-Lehrgängen gemacht habe, durchweg positiv.

Apropos Boris Becker: Ebenso wie Steffi Graf, Michael Stich, Angelique Kerber oder auch Alexander Zverev war der bereits bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen siegreich. Für dich eine spezielle Motivation?
Ich denke, es ist ein schönes Gefühl, mit diesen Namen auf der traditionellen Siegerliste zu stehen. Dennoch gibt es viele, die das Gleiche geschafft haben und dann letztendlich doch nicht Profi geworden sind. Deswegen bin ich mir sehr wohl bewusst, dass noch ein weiter Weg vor mir liegt und ich noch einen Haufen Arbeit vor mir habe. Mein nächstes Etappenziel lautet für dieses Jahr erstmal unter die Top 100 der ITF Junior-Weltrangliste zu kommen.

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