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Barbara Rittner: Wiedersehen beim Jugendturnier


Wiedersehen nach fast auf den Tag genau 30 Jahren. An genau dem Tennisplatz, auf dem Barbara Rittner 1988 beim nicht nur in Mönchengladbach legendären German Junior Open als Halbfinalistin im Einzel und Zweite im Doppel ausgezeichnet wurde, sechs Jahre nach dem Sieg Steffi Grafs. „Dies war mein erster wichtiger internationaler Erfolg“, erinnert sie sich, als sie gestern bei der Tennisgesellschaft Rot-Weiß am Bunten Garten ist. „Hier sieht ja alles noch so aus wie 1988, eine wunderschöne Anlage.“

15 Jahre war Rittner damals, dachte nicht im Traum daran, wohin der Weg im Tennis sie führen sollte. „Ich war ein Spätzünder. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich einmal Tennisprofi werden sollte“, erzählt Rittner. Drei Jahre nach Mönchengladbach war sie Wimbledonsiegerin im Einzel – allerdings noch bei den Juniorinnen. Heute ist sie Head of Women’s Tennis: „Chefin“ nicht nur der Damen im Deutschen Tennis-Bund, sondern auch des weiblichen Top-Nachwuchs – von dem in dieser Woche die Besten im Alter von etwa 14 bis 16 Jahren am Bunten Garten um Weltranglistenpunkte spielen: beim NRW Junior Open, dem kleineren Nachfolger des German Junior Open.

Vergangene Woche feierte Barbara Rittner in Wimbledon den Triumph ihres Fed-Cup-Zöglings Angelique Kerber. Davor ist sie fünf Wochen mit den besten Mädels des Jahrgangs 2003 („Da gibt es einige gute“) auf Turnier-Tournee gewesen. Gladbach ist der Abschluss. Und bringt auch ein Wiedersehen mit Ulrich Bunkowitz, jahrzehntelang hier Turnierchef und einst auch als DTB-Sportwart für sie „mitverantwortlich“. Das Foto oben  (von Stanislav Piliar) zeigt ihn rechts mit Barbara Rittner, Turnierdirektorin Janka Piliar und Oberschiedsrichter Thorsten Thiele.

Leonie Schuknecht hatte nicht den besten Tag

Kein glücklicher Tag war heute für Leonie Schuknecht. Die 16-jährige Bottroperin hatte sich in die dritte Runde des Hauptfeldes gekämpft. Doch hier war Endstation gegen die an Nr. 5 gesetzte Rumänin Ilinca Dalina Amariej. „Ich war ein bisschen nervös, anfangs zu negativ, habe nicht ins Spiel gefunden und meine Chancen nicht genutzt“, schilderte Leonie niedergeschlagen den Verlauf. Niederrhein-Verbandstrainer Björn Jacob sieht dies ähnlich, sagte aber auch: „So wie es heute gelaufen ist, ist es alles in allem in Ordnung.“ Am Ende des Tages trat Leonie dann noch im Doppel an – traf mit  der  Aachenerin Emily Castillo noch einmal auf  Ilinca Dalina Amariej, die mit Oana Smaranda Corneanu (ebenfalls Rumänien) antrat, und verlor 3:6, 1:6.

Leoni Schuknecht ist ein Talent, hat aber keine übertriebenen Träume. Der zweite Platz bei der Nordrhein-Westfalen-Meisterschaft im vergangenen Jahr ist ih bisher größter Erfolg. „Ich möchte irgendwann  in der Bundesliga spielen“, sagt sie. Natürlich in der Ersten Liga, doch auch da bleibt sie auf dem Boden: Die Zweite Bundesliga täte es zunächst auch. Bisher hat sie in der Ersten Damen-Mannschaft von Blau-Weiß Bottrop gespielt, als Nummer 1 in der Verbandsliga. Doch ihr Team ist nun abgestiegen, und jetzt erwägt Leonie einen Wechsel. Der TC Bredeney liegt da fast vor der Haustür, und in dessen Jugendmannschaft spielt Leonie bereits.

Bei den Doppel-Konkurrenzen der Junioren sind die letzten Niederrheiner heute ebenfalls ausgeschieden: Alen Moritz Hodzic (Bredeney) mit Elias Emilio Walter und David Tesic mit Ole Valkyser (Odenkirchen).

Zu den Feldern

Leonie Schuknecht Foto: Dieter Meier

Foto: Svenja Döring

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