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ETB Schwarz-Weiß Essen schreibt Tennisgeschichte


Die Tennisabteilung des ETB SW feiert in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen. Sie zählt damit nicht nur zu den ältesten, sondern mit knapp 440 Mitgliedern auch zu den größten Vereinen in Essen.

1900 lag der erste Tennisplatz des Vereins wahrscheinlich an der Kruppstraße in der Nähe des heutigen Siemenshauses. Erst ab 1922 erfolgte der Wechsel auf die acht Plätze am Uhlenkrug.  Nachdem diese 1943 zerstört worden waren, entschloss man sich nach dem Ende des Krieges zu einem Neuanfang am „Waldhaus“ an der Ägidiusstraße im Stadtwald. Ein Wiederaufbau am Uhlenkrug war nicht möglich.
 
Erst 1966 wurden die Anlage und das neue Clubhaus der Tennisabteilung an der Frankenstraße feierlich eröffnet. Seither erfolgt der Spielbetrieb dort auf mittlerweile neun Sandplätzen. Für die Sommersaison 2020 sind 24 Mannschaften aller Altersklassen auf Regional-, Verbands- und Bezirksebene gemeldet. Darunter sieben Jugendmannschaften, ein Beweis für den hohen Stellenwert der Nachwuchsarbeit. Engagierte Spieler und Spielerinnen sowie zuverlässige Mannschaftsführer fördern etwa 90 Jugendliche, so dass in mehreren Ligen Mannschaften gebildet werden konnten.  Sowohl die seit 1999 auf der Anlage beheimatete Tennisschule des Diplom-Sportlehrers Uwe Kaundinya als auch Jugendwart Jörg Meierkamp haben dazu beigetragen, dass die ETB-Tennisabteilung keine Nachwuchssorgen hat.

Einer der zahlreihen sportlichen Höhepunkte in der Vereinsgeschichte war 2015 der Aufstieg der Herren 30 in die Bundesliga, die trotz eines Saisonauftakts mit 0:4 Punkten die Endrunde erreichten und noch Deutscher Vizemeister wurden. Für den jüngsten Erfolg sorgten die Damen, die im Februar in der Winterrunde den Aufstieg in die Niederrheinliga feierten.

In diesem Jahr wählte die Tennisabteilung einen neuen siebenköpfigen Vorstand. Unter dem 1. Vorsitzenden Henning Behr und Finanzvorstand Sven Walterscheid werden für die Zukunft geplante Projekte in  Angriff genommen. Dazu gehört u.a. der geplante Bau einer Traglufthalle. Unterstützung kommt auch vom Ehrenvorsitzenden Roland Berger, der elf Jahre lang die Geschicke der Abteilung maßgeblich beeinflusste.

Neben den attraktiven sportlichen Möglichkeiten auf der Anlage an der Frankenstraße gehört auch eine ansprechende Gastronomie zum erfolgreichen Clubleben. Seit dem vergangenen Jahr wird sie von Anja und Dimitrios Koulouris geführt. Im Clubhaus, das über 150 Sitzplätze und eine Außenterrasse verfügt, wird nicht nur das gesellige Zusammensein nach den Spielen gepflegt. Es dient enrfalls als Ort privater Feiern und wird gerne besucht, um auch in der spielfreien Zeit die Kontakte zu  pflegen.

Der Tag der offenen Tür. verbunden mit der offiziellen Saisoneröffnung,  kann leider zum geplanten Termin aufgrund der Corona-Pandemie im April nicht stattfinden. Angelika Blumhagen vom Verwaltungsvorstand der Tennisabteilung hofft, dass zumindest die im weiteren Jahresverlauf geplanten Aktionen im Jubiläumsjahr stattfinden können: „Wir hoffen, dass der Höhepunkt im Jubiläumsjahr zum Saisonende mit der großen große Jubiläumsfeier am 5.September zustande kommt.“ 

Das Dream Team des ETB Schwarz-Weiß 1987 nach dem Aufstieg in die Regionalliga. Heute eine Seltenheit: Alle Spieler hatten ihren Wohnsitz in Essen, waren Vereinsmitglieder und erhielten keine finanziellen Zuwendungen (von links): Christoph Zielinsky, Trainer Hartmut Meier, Präsident Adolf Lütticke, Jörg Meierkamp, Sportwart Roland Berger, Ulf Michaelis (h.v.l.); Peter Schreckenberg Mathias von Bödecker, Achim Meierkamp. Das Foto ganz oben zeigt die „honorigen Herren“ des ETB (leider alle verstorben) am berühmten „Areg-Tisch“ Anfang der 80er Jahre. bis Ende der 90er Jahre „der Treffpunkt“ zum Stauder-Bier. Sie beeinflussten die Geschichte und das Clubleben maßgeblich: Bürgermeister und Vorsitzender Hanns Sobek, Dr. Albert Winkelmann, Klaus Peter Schmitz, „Captain“ Werner Tönniges (Cap-Hoorn-Umsegler) , Sportwart und Präsident Adolf Lütticke, Platz-und Gerätewart A.-K. Schwerdling, Kurt Sperling, Helmut Wackers, Ferry Kortenkamp, Sparclub-Präsident Kurt Toepke, Herbert Richter (v.l.).

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