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Lintorfs Achterbahnfahrt und Rückkehr in die Zweite Liga


Auf den ersten Jubel folgte die Ernüchterung, und dann doch wieder Freude: Die Damen des Lintorfer TC haben nach dem letzten Spieltag der Regionalligasaison im Juli 2018 eine „Achterbahnfahrt der Gefühle“ erlebt, mit glücklichem Ausgang. Wenn an diesem Freitag die Zweite Bundesliga 2019 beginnt, sind sie wieder dabei nach den Abstieg 2016 und zwei Jahren in der Regionalliga.

Nach der 4:5-Niederlage gegen die Zweitvertretung des TC Bredeney am  letzten Spieltag 2018 jubelte die Mannschaft zunächst über die Rückkehr in die Zweite Bundesliga, doch dann kam das „bittere Erwachen", wie es der Ehrenvorsitzende  Manfred Büth nannte. Nach der 4:5-Heimniederlage gegen die Zweitvertretung des TC Bredeney schauten die Spielerinnen und Offiziellen beim Eintragen des Ergebnisses auf die Tabelle und stellten fest, dass sie den Aufstieg um sieben Spiele verpasst hatten.

Den Aufstieg um ganze sieben Spiele verpasst – und dann die Wende

Der LTC und  TC Blau-Weiß Halle standen in der Abschlusstabelle mit 8:4 Punkten gleichauf. Auch die Matchpunkte waren mit 33:21 gleich, ebenso die Satzstatistik: jeweils 69:47. Nun entschieden die gewonnenen Spiele. Dabei hatte Halle sieben mehr gewonnen: 500 zu 493. Die Westfalen hatten damit den Aufstieg eigentlich geschafft, weil Bredeney als Meister nicht aufsteigen darf, da seine Erste Mannschaft in der Bundesliga spielt.

Aber dann bekam Lintorf eine Anfrage vom Deutschen Tennis-Bund: Wollt ihr in der Zweiten Liga spielen? Denn Halle verzichtete, wohl eine Folge der Turbulenzen um Sponsor Gerry Weber, unter anderem mit dem Rückzug der Herren-Mannschaft aus der Ersten Bundesliga. Aufstieg also oder nicht?, hieß die Frage beim Lintorfer TC.  „Ich habe das Angebot des DTB im Vorstand besprochen und anschließend grünes Licht gegeben“, sagt Sportwart Achim Hümbs.

Das Foto der Aufstiegsmannschaft (oben) zeigt von links Laura Heinrichs, Lisa Krohnen-Dauser, Sarah Krohnen-Dauser, Constance Sibille, Emelie Schwarte, Anouk Tigu und Nicole Thijssen.

Auftakt am Freitag mit einem Heimspiel gegen den Club an der Alster

Und nun geht es also am Freitag, 17. Mai, 11 Uhr, los auf den Plätzen An den Banden. Erster Gegner ist der Club an der Alster aus Hamburg, mit zwei bekannten Spielerinnen auf den Plätzen 1 und 4: Tamara Korpatsch (WTA-Rang 142) und Carina Witthöft, im Januar 2018 noch Nummer 48 der Weltrangliste, nach Problemen abseits des Tennisplatzes und einer längeren Pause derzeit auf Platz 229.

An der Mannschaft hat sich nicht viel verändert

Lintorf tritt im Wesentlichen mit der Regionalliga-Mannschaft des Vorjahres an. „Keine Top-Spielerin hat uns verlassen, bis auf die Schwestern Sarah und Lisa Krohnen-Dauser. Beide Spielerinnen waren überwiegend auf den Positionen 5 und 6 eingesetzt“, sagt Achim Hümbs. „ Neu im Kader ist an Position 2 die Belgierin Eliessa Vanlangendonck. Ebenfalls zum Einsatz kommt die Spanierin Isabel Fernandez. Sie wurde bereits in der letzten Bundesligasaison des LTC eingesetzt, konnte aber aus beruflichen Gründen danach dem LTC nicht zur Verfügung stehen. Sie ist in Spanien im Ranking 450.“ Bekannte Gesichter auf den Top-Positionen sind Laura Heinrichs, Nicole Thijssen, Emelie Luisa Schwarte und nach ihrer Babypause Daniela Kalthoff.

Saisonziel ist der Klassenerhalt

„Unser Saisonziel ist der Klassenerhalt“, sagt Achim Hümbs. „Die Frage, welcher Verein gegen den Abstieg oder um den Aufstieg spielen wird, kann ich nicht beantworten. Mannschaftsmeldungen geben nicht die wahren Spielstärken wieder. Entscheidend wird sein, wie die gegnerischen Mannschaften in den jeweiligen Spielen antreten können.“

Zweite Bundesliga Damen

Bekannte Kulisse: das Clubhaus des LTC

Sportwart Achim Hümbs Fotos (3): LTC

Die Lintorfer Damen 2016 in der Zweiten Bundesliga Foto: Klaus Molt

Daniela Kalthoff in der Babypause mit Söhnchen Simon Foto: Klaus Molt

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