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„Zwar kurz, aber stark“: Abschied in Kaarst


Na gut: Es hätte etwas mehr, oder besser länger, sein dürfen: das Finale des ITF-Turniers Kirschbaum International in Kaarst. In knapp einer Stunde war alles vorbei, hatte Igor Sijsling seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. 6:1, 6:4 gewann der 32-jährige Niederländer gegen seinen neun Jahre jüngeren Landsmann Botic van de Zandschulp.

An die 200 Zuschauer in der Tespo-Halle kamen aber heute trotz der Kürze des Matches auf ihre Kosten, sahen etwas einseitiges, dennoch attraktives Tennis des Siegers. „Zwar kurz, aber stark. So etwas haben wir lange nicht mehr gesehen“, beschrieb Veranstalter Marc Raffel das Finale.

Igor Sijsling, der schon mal auf Platz 52 der Weltrangliste gestanden hat (aktuell auf 423), für den Rochusclub Düsseldorf in der Ersten Bundesliga gespielt und im vergangenen Jahr die Herren-30-Mannschaft des TC Raadt aus Mülheim durch die Bundesliga zum deutschen Meistertitel geführt hat,  beherrschte seinen Gegner, der vor zwei Wochen nach das 25.000-Dollar-Turnier in Nußloch gewonnen hat und damit auf Platz 500 der ATP steht, deutlich.

Im zweiten Satz hielt van de Zandschulp das Spiel länger offen

Nur im zweiten Satz hielt van de Zandschulp besser mit und das Spiel länger offen, ohne am Ende aber eine wirkliche Chance zu haben. Der an Nr. 1 gesetzte Sijsling wusste fast immer eine Antwort auf die harten Schläge, spielte präzise und schlug vor allem sehr gut auf. „Ich habe heute nicht gut gespielt, zu viele Fehler gemacht. Igor stand nahe an der Linie und hat kaum einen Ball verschlagen", sagte van de Zandschulp.

Sijsling war sehr zufrieden mit seiner Leistung und der geglückten Titelverteidigung. „Ich spiele hier immer sehr gerne und gut. Wenn ich gesund bleibe und mein Knie hält, kann ich sicherlich noch meine Karriere fortführen und wieder mehr nach vorne kommen.“ Und dann 2020 noch einmal am Niederrhein auftreten, zur erneuten Titelverteidigung.  

Die Nächste Auflage ist im Sport- und Tennis Resort Meerbusch

Die wäre aber nicht mehr in Kaarst, sondern in Meerbusch, also ziemlich in der Nähe. Denn Marc Raffel und sein Partner Stephan Frings, beide Diplom-Sportlehrer und DTB-A-Trainer haben zusammen mit einem potenten Investor den Sportpark Büderich übernommen und wollen ihn nach einer aufwändigen Überholung zum September 2020 unter dem Namen Sport- und Tennis Resort Meerbusch („TeReMeer“) eröffnen: mit sechs Hallen-Tennisplätzen (davon drei professionelle Hartplätze), sieben Asche- bzw. Freiluftplätzen, einem großen Fitnessstudio, einem Beachvolleyball-Feld, vier Badminton-Courts, Sauna, Pro-Shop und Restauration. Mit „im Boot“ ist bei Raffel und Frings Peter Soliman: ein Investor, der in Meerbusch unter anderem schon in die Rettung der Internationalen Schule und ins Haus Meer investiert hat. Und nun also in Tennis.

Nach Büderich dürfte also in einem Jahr aus Kaarst die 15. Auflage von Marc Raffels Hallen-Turnier wechseln, das schon spätere Weltklasse-Spieler wie Milos Raonic oder Alexander Zverev präsentiert hat. Ob im kommenden August das nächste ATP Challenger wie zuletzt auf der Anlage von GWR Büderich ausgetragen wird oder im neuen Sportpark, ist noch offen. Und auch, ob Igor Sijsling erneut dabei sein wird.

„Es waren tolle 14 Jahre hier in Kaarst. Jetzt gilt es neue Wege zu gehen und das erfolgreiche ITF Turnier neben dem ATP Challenger Turnier nach Meerbusch zu bringen und dort erfolgreich weiter zu führen“, bedankte sich Raffel.

Zur ITF-Seite mit den Feldern geht es HIER

Weitere Informationen unter www.kirschbaum-international.de

Siegerfoto mit den Pokalen, von links: David Jeckel (Protherapy), Finalist Botic van de Zandschulp, Turnierveranstalter Marc Raffel und Sieger Igor Sijsling. Fotos: Klaus Molt

Sieger-Interview mit Marc Raffel

Fleißige Helfer: Rolf Esser und Nils Hufnagel.

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