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Oberkassel feiert seine Damen 40: wieder Deutscher Meister


Riesenjubel und eine wunderbare Feier in Grün und Weiß am Düsseldorfer Rheinufer: Die Damen 40 des TC GW Oberkassel sind Deutscher Vereinsmeister - zum zweiten Mal nach 2015. Mit einem 5:1-Sieg im Finale gegen Marktoberdorf holten sie sich am Sonntag den Titel.

Es ist der einzige dieses Jahr bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften für den TVN, der inklusive der Herren-30-Bundesliga fünfmal deutscher Vizemeister wurde durch ETUF Essen (Damen 50), die Herren 40 des Ratinger RC Grün-Weiß,  die 55er des TuS 84/10 Essen, die 65er der TIG Heegstraße Essen und in der Bundesliga Herren 30 noch einmal Ratingen. Nur die Damen 40 des Rochusclub Düsseldorf blieben in der DM-Finalrunde 2017 am Wochenende ganz ohne Sieg.

Exzellente Doppel geben den Ausschlag für die Grün-Weißen

Vor einigen hundert Mitgliedern und Tennisfans hatte das Team um Mannschaftskapitän Kerstin Heeb im Halbfinale gegen die starken Zehlendorfer Wespen aus Berlin erwartungsgemäß ein hartes Stück Arbeit; nach den Einzeln stand es 3:3 mit Siegen von Klaarte van Baarle, Sandra Begijn und Katrin Sauthoff.  „Wir sind dann voller Selbstvertrauen in die Phase gegangen, denn glücklicherweise haben wir exzellente Doppel," sagte Katrin Sauthoff. Und tatsächlich machte sich die Doppel-Stärke der Oberkasselerinnen einmal mehr bezahlt. Die beiden ersten Doppel mit Klaartje van Baarle/Katja Grage sowie Sandra Begijn/Katrin Sauthoff  wurden souverän gewonnen. Endstand: 5:4.

Das Finale gegen den TSV Marktoberdorf  aus Bayern wurde dann ein Triumphzug für Grün Weiß. 5:1 hieß es nach den  Einzeln . „Die unglaubliche Unterstützung und Anfeuerung unseres Publikums haben uns zum Sieg getragen," freut sich Kerstin Heeb, die wie van Baarle, Begin, Grage und Sauthoff gewonnen hatte; nur Monika Schütze verlor. Die Doppel wurden nicht mehr gespielt. Birgit Ingenhoven: „Unsere erste Deutsche Meisterschaft haben wir vor zwei Jahren in München gewonnen, das bleibt für uns eine ewige Erinnerung. Aber der Sieg heute und hier in unserem Club toppt alles!"
Auf dem Foto oben, hinten von links: Anke Verheyen, Marleen Fouchier, Birgit Ingenhoven, Kerstin Heeb, Sandra Begijn, Mo Schütze, Katja Grage, Andrea Bergermann; vorne Klaartje van Baarle un  Katrin Sauthoff.

ETUF mit zwei Ausfällen noch Vizemeister

Sechsmal Deutscher Meister in den vergangenen sieben Jahren, diesmal aber nicht Favorit: So hatte Sabine Schmitz,  Mannschaftsführerin und ETUF-Sportwartin, die Rolle Essens in München-Stockdorf eingeschätzt. Am Ende sprang immerhin der zweite Platz heraus  - unter widrigsten Umständen. Da  war nicht nur das Wetter, das zu wiederholten Regenpausen und schließlich in die Halle zwang: „Und die mussten wir uns in Wolfratshausen erst einmal selbst organisieren, weil die vorgesehene auch dem bayerischen Oberschiedsrichter nicht zumutbar erschien.“ Vor allem aber war ETUF geschwächt: Karina Heck-Elias hatte am Donnerstag überraschend operiert werden  müssen. Und die Nummer 1, Susanne Veismann, war angeschlagen angereist, konnte schließlich mit einem gebrochenen Handgelenk nur von unten aufschlagen und musste nach einer Niederlage am ersten Tag  am Sonntag im Finale aufgeben

Zum Auftakt gab es dennoch einen 5:1-Sieg gegen Blau-Weiß Berlin. Und dann gegen Überraschungsfinalist Singen (5:3 gegen Stockdorf) trotz der personellen Schwächung noch ein 3:3 in den Einzeln mit zwei Niederlagen im Match-Tiebreak: Carol de Bruine, Gabi Gröll-Dinu und Sabine Schmitz gewannen, Susanne Veismann (Aufgabe), Lyn Mortimer und Dagmar Anwar verloren. In den Doppeln gab es nur einen Punkt durch Carole de Bruin und Sabine Schmitz. Endstand also 5:4 für Singen. „Unter den gegebenen Umständen müssen wir zufrieden sein“, zog Sabine Schmitz das Fazit.

Thomas Schäcks Mitleid mit seinen Rochusclub-Damen

Das Finale erreichen, dann die 50:50-Chance gegen Gastgeber Böblingen wahrnehmen und vielleicht sogar Deutscher Meister werden  als Highlight einer tollen Saison in der Regionalliga: Das war das Ziel der Damen 30 des Rochusclub Düsseldorf. Doch es hat nicht geklappt. „Es tut mir so Leid für die Mädels. Soviel Pech auf einmal habe ich noch nicht erlebt“, sagt Teamchef  Thomas Schäck. Katalin Marosi war für die Endrunde  nicht spielberechtigt, Camilla Waldecker  fiel mit einer Rückenverletzung aus, drei weitere aus dem Regionalliga-Meisterteam standen nicht zur Verfügung. Und dann wurde Spitzenspielerin Alice Tesan noch über Nacht krank, schleppte sich trotzdem über den Platz, doch es reichte nicht. Zum Auftakt gab es eine knappe Niederlage gegen den TSV Altenfurt aus Nürnberg und dann im Spiel um Platz drei ein 3:6 gegen den TC an der Schirnau aus Schleswig-Holstein. Deutscher Meister wurde Böblingen.

Alice Tesan spielte gegen Altenfurt nur einen Satz und gab am Sonntag das Spiel mit 0:1 verloren. Mit einer gesunden Tesan hätte der Rochusclub  eine bessere Chance gehabt. Denn gegen die Nürnbergerinnen hieß es nach den Einzeln 2:4. Ruth Brauckmann und Madita Suer hatten gewonnen, Mirja Wagner im Match-Tiebreak mit 15:17 (!), Dorit Waligura und Cornelia Lassonczyk neben Alice Tesan verloren. Als  Tesan dann im ersten Doppel nach dem ersten Satz (4:6) aufgeben musste, war die Niederlage klar.

Am Sonntag stand es nach den Einzeln 3:3 durch Siege von Wagner, Suer und Lassonczyk. Doch dann wurden zwei Doppel im Match-Tiebreak verloren; Alice Tesan und Ninja Pfützenreuter hatten schon beim Stand von 0:3 aufgegeben.

Nur Nicolas Kiefer gewinnt gegen Bohlsbachs Ex-Profis

Es war nicht das Wochenende des Ratinger TC Grün-Weiß. Die Herren 30 mussten nach drei deutschen Meistertiteln in Folge mit einer 1:5-Niederlage gegen den TV Espelkamp-Mittwald diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Und auch die Herren 40 mit dem Ex-Weltklassespieler Nicolas Kiefer verloren ihr Endspiel.

Am Samstag hatte es mit einer „halben Reserve“ in Offenburg ein  „offizielles“ 8:1 gegen Rot-Weiß Regensburg gegeben. Arnaud Magnin, Stefan Koubek, Martijn Bok, Rafael Skiba, Daniel Meier und Marc Pradel sorgten für sechs Siege in den Einzeln. Die Doppel wurden nur gewertet.
Am Sonntag ging es dann gegen den Gastgeber TC BW Bohlsbach. Daniel Meier hatte im Vorfeld gewarnt: „Die haben sechs ehemalige Profis. Da wird uns alles abverlangt.“ Doch mehr als das: Nicolas Kiefer gewann zwar an Eins gegen Alexander Waske. Doch der „Rest“ ging verloren: Arnaud Magnin und Stefan Koubek im Match-Tiebreak gegen Jiri Novak bzw. Bohdan Ulirach, Daniel Dolbea, Martijb Bok und Matthias Müller-Seele mehr oder etwas weniger glatt gegen David Prinosil, Marcus Hilpert und Martin Sinner. Stand nach den Einzeln: 5:1 für Bohlsbach. Da nutzte man die Zeit für eine frühe Rückreise. „In der Summe war das Team aus Bohlbach stärker besetzt, aber dennoch sind wir stolz, deutscher Vizemeister geworden zu sein“, sagte Daniel Meier, Sportwart des Vereins, Spieler und auch Teamchef der Herren 40.

Essener Verletzungspech gegen zu starke Eschborner

Eschborn ist  zu stark! Hatten die Herren 55 des TuS 84/10 Essen, Deutscher Meister 2014 und 2015,  vor der Endrunde in München-Gräfelfing gesagt. Gegen eine Mannschaft, in der Deutschlands Nummer 1, Norbert Henn, an Position zwei hinter dem Spanier Eduardo Osta-Valenti spielt. Doch so klar wie das 0:6 es erscheinen lässt, wäre es womöglich nicht geworden, hätten die Essener nicht am Sonntag im Finale  Verletzungspech gehabt. Denn mit Fernando Luna und Maris Rozentals mussten gleich zwei Akteure aufgeben. Dazu verloren Axel Goike, Detlef Hungerberg, Peter Schreckenberg und Thomas Drees „regulär“.  So wurde es, nicht völlig unerwartet, nichts mit einer erfolgreichen Essener Revanche für die letztjährige Final-Niederlage.

Am  Samstag hatte es, bei Dauerregen in der Halle, einen 5:4-Sieg gegen den THC Neumünster gegeben. In den Einzeln (alle über zwei Sätze) gewannen Axel Goike, Maris Rozentals und  Patrick Martijn; Fernando Luna, Detlef Hunbergerg und Peter Schreckenberg verloren. Zwischenstand:  3:3.  Und dann wurde es eng – mit glücklichem Ausgang für Essen: Schreckenberg/Martijn gewannen beim Stand von 4:4 das letzte Doppel im Match-Tiebreak mit 10:7. Und die 30 mitgereisten Fans hatten ihren Spaß. Die Rückreise  endete übrigens für viele Essener erst heute Nachmittag. Wenn man doch schon mal in München ist …


TIG Heerstraße: Größter Erfolg der Vereinsgeschichte

„Nur“ Platz zwei? Davon kann bei der Tennis-Interessen-Gemeinschaft (TIG) Heegstraße Essen  keine Rede sein. „Der Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft ist der größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte“, sagt Sportwart Bernd Eppinger stolz. Es ist noch einmal eine Steigerung nach dem erstmaligen Gewinn der „Westdeutschen Meisterschaft“ in der Regionalliga.

In Mannheim gab es am Samstag einen Sieg im Halbfinale gegen Rot-Blau Regensburg. 5:1 hieß es nach den Einzeln mit Siegen von Paul Schulte, Rainer Friemel, Wilfried Siwitza, Bebe Almajan und Hans-Robert Wächter; nur Heinz-Jürgen Ruhmann musste sich geschlagen geben. 5:1 – damit war die Partie entschieden, auf die Doppel verzichteten  beide Mannschaften. Am Sonntag waren die Essener dann Außenseiter gegen Gastgeber TK Grün-Weiß – und schlugen sich beachtlich.  „Nach den Einzeln stand es 2:4, Wilfried Siwitza und Bebe Almajan hatten mit ihren Siegen die Partie offen gehalten. „Gegen die starken  Mannheimer  Doppel hatten wir dann aber keine Chancen“, sagt Eppinnger. Nachdem der Gastgeber ein Doppel gewonnen hatte, wurden die beiden anderen  nicht mehr weitergespielt.

Das Foto rechts zeigt das Essener Team:  W. Jenkel, W. Frohl, W. Siwitza, P. Schulte, J. Ruhrmann. R. Kroll, R. Wächter, B. Almajan, Sportwart B. Eppinger, R. Friemel und B. Backhausen.

Alle Gruppen und Ergebnisse

Willkommensgruß Foto: Bernd Steffens

Der Meister-Pokal Foto: Bernd Steffens

Stolze deutsche Vizemeister: TIG Heerstraße

Alice Tesan Archivfoto: Klaus Molt

Susanne Veismann

De Siegerehrung der Herren 55 mit Vizemeisater TuS 84/10 Essen.

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