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Ratingens Herren 30 schaffen den vierten DM-Titel nicht


Wachablösung bei den Herren 30: Vor fünf Jahren war der Ratinger TC Grüm-Weiß in die Bundesliga aufgestiegen und ist dann unter dem Sponsor-Namen Jacobi & Partner im Durchmarsch dreimal hintereinander Deutscher Meister geworden. Heute hat er den vierten Titelgewinn in Folge verpasst: Das Endspiel der DM-Finalrunde 2017 verlor er auf eigener Anlage gegen TV Espelkamp-Mittwald – ein Bundesliga-Neuling wie damals Ratingen.

2:7 wurde am Ende im Spielbericht eingetragen. Tatsächlich wurden heute am Ratinger Götschenbeck nur sechs Spiele ausgetragen, und nach denen hieß es 5: 1 für Espelkamp-Mittwald, auf die Doppel wurde von beiden ,Mannschaften verzichtet. „Ein verdienter Sieg“, kommentierte Manuel Heise. Er  vertrat an diesem Wochenende Daniel Meier als Teamchef, der mit den Herren 40 des Clubs in Offenburg ebenfalls bei einer Deutschen Meisterschaft war  - und ebenfalls das Endspiel 1:5 verlor, gegen Gastgeber  TC BW Bohlsbach.

Espelkamp-Mittwald mit einem stark aufgerüsteten Team

Für Ratingens Präsident Dr. Helmut  Lütcke war spätestens beim Blick auf die Aufstellung des Finalgegners klar, dass seine Mannschaft heute nur eine Außenseitechance haben würde: Espelkamp-Mittwald hatte gegenüber dem 6:0 aus den Einzeln am Vortag im Halbfinale gegen Lohfelden drei stärkere Spieler Spieler auf dem Platz, Ratingen nur einen gegenüber dem 6:0 gegen Großhesselohe, Boy Wijnmalen statt Carsten Gröger.

Roko Karanusic, die Nummer 1 des Kaders, war zwar noch rechtzeitig eingteroffen, doch er wurde nicht eingesetzt. Der Kroate hatte bei seinen bisherigen Einsätzen eine 0:2- Bilanz im Einzel und im Doppel, ist zudem nicht völlig fit und hat beim Ratinger 6:3-Sieg im Gruppenspiel gegen Espelkamp-Mittwalds Nummer 1, Josselin Ouanna, glatt 2:6, 1:6 verloren. „Nach langer Diskussion haben wir uns entschieden, ihn nicht spielen zu lassen“, sagte Manuel Heise.

Ivan Bjelica verliert das Spitzeneinzel nach drei Stunden im Match-Tiebreak

So spielte Ivan Bjelica an Position eins. Und der 33-jährige Serbe sorgte für das Glanzlicht dieses Tages, auch wenn er am Ende einer hochdramatischen Partie denkbar knapp verlor. Zwei Stunden und 55 Minuten dauerte das Spitzen-Spiel gegen Ounna.  Ivan Bjelica brachten den  Franzosen, der mit einer makellosen 7:0-Bilanz aus den Einzeln antrat,   dicht an den Rand seiner ersten Niederlage: Bjelica  gewann den ersten Satz 7:6 (8) im Tiebreak, verlor den zweiten 6:7 (8) im Tiebreak, führte dann im Match-Tiebreak 6:3 – und verlor ihn 6:10 mit einem Doppelfehler beim letzten Punkt.

Robert Messling sorgte nach dem 0:4 noch für eine Mini-Chance

Das war die Entscheidung des Finales: das 5:1 für Espelkamp-Mittwald. Robert Messling hatte zuvor Ratingen, das schon 0:4 zurückgelegen hatte,  noch eine Mini-Chance mit seinem 6:3 und 7:6 (1) gegen Andreas Thivessen zum 1:4 eröffnet. Jeroen Masson, Boy Wiynmalen, Marc Leinbach und Holger Zühlsdorff hatten zuvor in zwei Sätzen verloren.

Die erste Niederlage nach 39 Siegen

Ratingen hat es diesmal nicht geschafft. Doch es braucht sich nicht zu verstecken: Aufstieg, dreimal Deutscher Meister und nun Vizemeister – eine tolle Bilanz. „Und saisonübergreifend haben wir in der Regionalliga, der Bundesliga und den vier Endrunden um die Deutsche Meisterschaft 39 Spiele hintereinander nicht verloren. Das muss uns erst einmal einer nachmachen“, sagt Manuel Heise, ganz im Sinne von Helmut Lütcke und Daniel Meier. Und: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei. Wollen den vierten Titel holen.“

 Die Endrunde

Deutscher Vizemeister 2017: Jacobi & Partner Ratingen. Fotos: Klaus Molt und Jürgen Ziemann

Der neue Deutsche Meister: TV Espelkamp-Mittwald

Ivan Bjelica sorgte für das sportliche Glanzlicht

Fiebern am Spielfeldrand: Dr. Helmut und Elfi Lütcke mit Jürgen Ziemann (rechts).

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