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Einzeltrainings-Verbot: TVN bezweifelt rechtliche Legitimation


Nach rechtlicher Beurteilung durch einen Anwalt stellt der Tennis-Verband Niederrhein das Einzeltrainings-Verbot bei Inzidenzen über 165 infrage.

Der TVN sieht sich in der Pflicht, seinen Mitgliedern den jeweils aktuellen Stand der gesetzlichen Regelungen, so wie er für den gesamten Sport in NRW vom LSB in Absprache mit den Verantwortlichen ausgelegt wird, jeweils zeitnah und sachlich zur Kenntnis zu bringen. Diese Transparenz in der Kommunikation schützt die Vereine und den Trainerbereich nicht zuletzt davor, aus Unkenntnis bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeiten zu begehen.

In dieser oben genannten Pflicht sieht sich der Verband auch, wenn er die Auslegung der gesetzlichen Regelungen nicht teilt oder nicht nachvollziehen kann - wie im Fall des Einzeltrainings-Verbots bei Inzidenzen über 165. 

Anwaltliche Stellungnahme stellt das Einzeltrainings-Verbot infrage

Das bedeutet allerdings nicht, dass sich der Verband nicht mit den aus seiner Sicht inkonsistenten Regelungen auseinandersetzt und sich für Veränderungen starkmacht. Dem vorgeschaltet muss aber eine anwaltliche Abklärung stattfinden, um die eigene Position auch juristisch untermauern zu können. Diese Abklärung ist nun erfolgt und bestärkt den Tennis-Verband Niederrhein in seiner Ansicht, dass das oben angesprochene Trainingsverbot in NRW nicht aus dem Infektionsschutzgesetz oder der Schutzverordnung des Landes heraus zu legitimieren ist. Anwalt Veit Gerharts aus Wuppertal kommt in seiner rechtlichen Beurteilung zu folgendem Schluss:

„Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das Infektionsschutzgesetz weitergehende Einschränkungen enthält als die Coronaschutzverordnung NRW, der Sport im Freien alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes erlaubt ist und Kinder bis einschließlich 13 Jahren unter freiem Himmel in Gruppen bis zu 5 Kindern kontaktfrei Sport ausüben dürfen.

Das Training im Tennissport ist unter diesen Voraussetzungen ebenfalls erlaubt. Und die weitergehenden Einschränkungen gemäß dem Infektionsschutzgesetz entfallen, wenn der Inzidenzwert von 100 unterschritten wird. Die Inzidenzwerte von 100 bzw. 165 betreffen nur den Präsenzunterricht im schulischen und allgemeinbildenden Bereich. Das Tennistraining ist hiermit nicht gemeint bzw. es sind keine weiteren Einschränkungen erforderlich.“

Erneute Evaluierung wird eingefordert

Vereinen und Trainer*innen in Bereichen mit einer Inzidenz über 165 empfehlen der Tennis-Verband Niederrhein, bei Rücksprache mit der zuständigen lokalen Ordnungsbehörde die hier zum Download bereitgestellte anwaltliche Stellungnahme als Argumentation ins Feld zu führen. Gleichzeitig wird der TVN jetzt die Beurteilung an den LSB NRW weiterleiten und darum bitten, unter dem Gesichtspunkt dieser juristischen Auffassung erneut das Land NRW zu kontaktieren, um dort eine Veränderung der aktuellen Sport-feindlichen Auslegung zu erwirken.

>>Anwaltliche Beurteilung als PDF

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