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TuS 1889 St. Hubert ist im nächsten Jahr Bundesligist


Wo ist denn St. Hubert? Diese Frage haben die Herren 30 des TuS 1889 St. Hubert in der Regionalliga West nicht nur einmal beantworten müssen. Selbst am Niederrhein wussten (oder wissen) nicht wenige Tennisspieler, den Verein geografisch einzuordnen. Dies hat sich in diesem Sommer etwas geändert. Am Niederrhein jedenfalls. Doch in der Spielzeit 2021 wird sich der Kreis der Fragesteller noch einmal ausdehnen.

Denn der TuS 1899 hat seine eh schon beachtliche Erfolgsserie noch einmal fortgeschrieben: mit dem Titel westdeutscher Meister und dem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, die Gruppe Nord der Bundesliga Herren 30. Und das mit 12:0 Punkten und 38:16 Match-Punkten (na gut: den sechsten Sieg gab es in der letzten Runde ohne Spiel, doch die Partie bei Union Münster (2:10 Punkte) wäre wohl kein ernsthaftes Problem gewesen).

Zurück zur Frage: Wo ist St. Hubert? Es gehört zur Stadt Kempen (34.514 Einwohner) im Kreis Viersen und grenzt im Südosten an das Gebiet Kempens, im Nordwesten an Aldekerk, im Nordosten an den Kempener Stadtteil Tönisberg sowie im Osten an Krefeld, erfährt man bei Wikipedia. Der Verein ist durch seine Fußballer und Handballer bekannt – und nun durch seine Tennisabteilung mit 242 Mitgliedern, davon 79 Jugendliche.

Das Team kam 2016 vom TC Gold-Weiß Wuppertal

Die Erste Mannschaft der Tennis-Herren 30 hat dem TuS 84/10 nun zum größten Erfolg in der 131-jährigen Vereinsgeschichte verholfen. Es ist der Lohn kontinuierlicher Aufbauarbeit – und auch ein wenig dem Zufall geschuldet. Denn die Mannschaft kam Ende 2016 vom TC Gold-Weiß Wuppertal, für den sie damals Niederrhein-Meister der Herren geworden war und in die Zweiten Verbandsliga der Herren 30 hätte wechseln sollen. „Doch da hätten wir nicht genügend Spieler dieser Altersklasse gehabt“, erzählt Mannschaftsführer Bastian Cornelius. St. Hubert hatte ein 30er-Team, das in der Zweiten Verbandsliga spielen sollte. Die Frau unseres Teamkollegen Thomas Mühlinghaus kommt aus St. Hubert, und so kam der Kontakt zustande. Wir wechselten von Wuppertal nach St. Hubert.“

2017 Meister der Zweiten Verbandsliga – mit 45:0 Match-Punkten und 90:1 Sätzen

Und wurden 2017 auf Anhieb in fast unveränderter Aufstellung Meister der Zweiten Verbandsliga – mit 45:0 Match-Punkten und 90:1 Sätzen. Bastian Cornelius: „Alles bis zum Ende gespielte Partien, kein geschenkter Punkt.“ In den Jahren danach folgten jeweils erste Tabellenplätze und alljährliche Aufstiege über die 2. Verbandsliga, die 1. Verbandsliga, die Niederrheinliga, die Regionalliga – und jetzt in die Bundesliga Nord.

Die ersten Vier von 2016 sind immer noch dabei

Die ersten vier Spieler des Niederrheinmeisters 2016, Gold-Weiß Wuppertal, sind im Team des westdeutschen Meisters 2020, TuS St. Hubert, noch dabei: Thomas Mühlinghaus, Bastian Cornelius, Bart de Gier und Jeroen van der Ven. Im vergangenen Jahr hat es einen prominenten Zugang als Spitzenspieler gegeben: Kevin Deden, 36 Jahre, 2009 die Nummer 398 auf der ATP-Weltrangliste, viele Jahre Bundesligaspieler in Osterath, Solingen und Neuss. „St. Hubert ist Kevins Heimatverein“, sagt Bastian Cornelius „So passt er in unser Team mit Spielern, die zum Teil schon seit 15 Jahren zusammen sind. „Und wir wollen alle zusammenbleiben, denn in der Bundesliga spielt man nicht jedes Jahr.“

Im nächsten Jahr Niederrhein-Duell mit Buschhausen

Im nächsten Jahr kommt es dann zum Duell mit dem dann wegen der Corona-Krise noch amtiererenden Dueutschen Meister 2019, Buschhausener TC aus Oberhausen - ein Niederrhein-Duell.

Das Foto oben zeigt das Aufstiegsteam dieses Jahres: Hintere Reihe, stehend von links Bastian Cornelius, Frank Högel, Kevin Deden, Thomas Mühlinghaus, Daniel Krölls. Vordere Reihe, kniend von links Christof Wolf, Jeroen van der Ven, Bart de Gier. Es fehlt Alexander Nonnekes.

Die Doppelrolle von Bastian Cornelius

Bastian Cornelius (36 Jahre)  ist übrigens einmal Mannschaftsführer der 1. Herren 30 des TuS 1889 St. Hubert. Aber auch Vorsitzender des Tennis-Club Gold-Weiß Wuppertal, seines Heimatvereins, der in diesem Herbst 100-jähriges Jubiläum feiert.  Dort hat Cornelius‘ Wechsel mit seinem Team nach St. Hubert nicht für böses Blut gesorgt: „Das war und ist kein Problem. Denn man weiß ja, dass Gold-Weiß kein sportlich passendes Team mehr für uns hat.“

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