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German Seniors Open in Essen bleiben attraktiv


German Seniors Open TVN ETUF Essen: Das ist ein Turnier mit hervorragendem Ruf dank seiner traditionell erstklassigen internationalen Besetzung und der besonderen Atmosphäre am Baldeneysee. Am morgigen Montag, 29. Juni, startet nun die Auflage 2020 (bis 5. Juli). Wegen der Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie gibt es zwar nicht mehr so ganz das internationale Flair der letzten Jahre, doch die Attraktivität ist immer noch da. Gewachsen zunächst in zehn Jahren in Münster und nun zum achten Mal in Essen.

 

Es ist das einzige Seniorenturnier in Deutschland mit A-Status. Gemeldet hat so überwiegend die nationale Spitze. 272 Damen und Herren spielen in diesem Jahr auf der ETUF-Anlage in den Altersklassen ab 35 bis über 85 Jahre bei den Herren und 40 bis 75 bei den Damen im Einzel um die Titel.

Die beiden Turnierdirektoren Sabine Schmitz und Heinz Küpper-Anhamm, die auch diesmal ein Riesenprogramm zu bewältigen haben, sind stolz auf das hochklassige Feld: „Es ist erfreulich, dass die Zahl der Meldungen sich trotz der Corona-Krise in diesen Größen bewegt. Es fehlen zwar sehr viele internationale Top-Spieler, dafür ist jedoch eine Vielzahl der ersten deutschen Senioren-Garde am Start“, sagt Sabine Schmitz. „Besonders gefreut hat mich, dass wir sogar in der Altersklasse 35 ein kleines Feld präsentieren können.“

Das Feld der Herren 40 wird vom Marburger Matthias Hahn angeführt. Mit guten Aussichten startet auch der für den TC Kaiserswerth spielende Essener Holger Zühlsdorf. ETUF-Trainer Christian Schäffkes aus dem Team des Regionalligisten Grün-Weiß Ratingen führt auch diesmal die Setzliste bei den Herren 45 an. Im Vorjahr unterlag er in einem hochklassigen Endspiel dem Spanier Emilio Benfele-Alvarez in drei Sätzen. Interessant, neben den Herren 70 führen die Herren 50 mit 34 Teilnehmern die Meldeliste an. An der Spitze steht der Ratinger Marc Pradel vor Oliver Prätorius vom Niederrheinligisten ETB SW. Nicht chancenlos ist auch Nico Bedenbecker (Polizei SV Essen) nach seinem starken Auftritt bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Tennis-Zentrum Essen.

Bei den Herren 60 ist erneut Norbert Henn (Eschborn) das Maß aller Dinge. Starke Konkurrenz hat er allerdings in Peter Schreckenberg, dem Deutschen Hallenmeister, und Claus Weinforth (beide TuS 84/10) und dem Holländer Jon Viervermans (ETB Schwarz-Weiß). Neben dem ETUF-Riegenvorsitzenden Andreas Huber starten noch Thomas Wetzel (TuS 84/10) und der Bredeneyer Hartmut Bartels. Die Liste der Herren 70 wird von der TG Gahmen aus Lünen mit fünf Akteuren beherrscht, nun auch noch mit Neuzugang Alfred Böckl. Dabei ist auch auf Position vier der Essener Wilfried Siwitza, der noch immer ein „Bein“ bei der TIG Heegstraße hat. Ein Wiedersehen gibt es auch diesmal mit dem gebürtigen Essener „Dauerbrenner“ Herbert Althaus (TC Jesteburg) in der Altersklasse 85.

Stark besetzt ist die Altersklasse 50 bei den Damen. Angeführt von Petra Dobusch (TC Doggenburg) starten Shabnam Siddiqi El-Hatri, Iris Brembt-Liesenberg, Angelique Spoelstra De Man und Annemiek Wissing (alle TC Bredeney).

Sabine Schmitz, die trotz der starken Belastung durch die Turnierleitung auf Position eins der Damen 60 auch selbst zum Schläger greift, freut sich vor allem auf ein Wiedersehen mit Heide Orth (ehemals Schildknecht), der Nummer eins bei den Damen 75): „Sie ist unser Ehrenmitglied und hat mit Helga Masthoff zahlreiche Titel für den ETUF und für Deutschland gewon-nen.“

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Sabine Schmitz und Heide Orth Foto: Dieter Meier

ETUF-Vorsitzender Andreas Huber und DTB-Ehrenpräsident Dr. Claus Stauder

Susanne Wischmann und Christian Schäffkes

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