Spielbetrieb

Vereine

TVN Tennis Zentrum Essen

TVN Padel

Insideout Magazin

Folgen Sie uns

  • Facebook Logo   Twitter Logo         

Sport-News Listenansicht


Der Traum vom Finale um die Deutsche Meisterschaft


Vom Außenseiter zum Anwärter auf ein Finale um die Deutsche Meisterschaft? Mit dem kurzfristigen Rückzug des TC Raadt, Deutscher Meisters 2018, aus der Bundesliga Herren 30 hat man in Oberhausen beim Neuling Buschhausener TC ganz leise begonnen, vom ersten Platz in der Gruppe Nord zu träumen – und damit von einem Finale um die Deutsche Meisterschaft am 27. Juli vor eigenem Publikum. Das Foto zeigt das Aufstiegsteam des Vorjahres.

Der erste Spieltag bestärkte diesen Traum. Denn Espelkamp-Mittwald, als Deutscher Meister 2017 und Vizemeister 2018 nun ein Favorit in der nur noch sechs Mannschaften großen Gruppe, ist mit einer Heimniederlage in die Saison gestartet: 4:5 gegen Bayer Leverkusen. Und dies keineswegs mit der zweiten Besetzung.

An diesem Samstag, 15. Juni, 12 Uhr, wird es nun ernst für den Liga-Neuling aus Oberhausen mit dem Heimspiel gegen den Uhlenhorster HC. Die Hamburger sind mit einer 3:6-Heimniederlage gegen Leverkusen gestartet, ohne ihren bekanntesten Spieler: Michael Stich, den Wimbledon- und Olympiasieger. Der 50-Jährige steht auf Platz 5 der Kaderliste, wird aber wohl, wenn überhaupt, in einem Heimspiel zum Einsatz kommen.
 
Wir sprachen mit Alexander Glowacz, Teamchef und Spieler des Buschhausener TC.

Frage: Ist die Mannschaft nervös vor dem Debüt des Vereins in der Bundesliga?
Glowacz: Ich denke, unsere Spieler haben schon so viele Spiele auch international bestritten, dass, wenn überhaupt, erst kurz vor Spielbeginn Nervosität aufkommen könnte. Doch eine gewisse Anspannung ist sicherlich vorhanden. Aber nicht nur bei den Spielern, im ganzen Verein spürt man sie. Größtenteils ist es jedoch einfach nur pure Vorfreude auf die Spiele und die Saison. Da für uns auch im Bereich der Organisation alles etwas neu ist, machen wir uns schon viele Gedanken, ob alles passen wird oder was man vielleicht noch anbieten könnte. Wir hätten daher gerne mit dem Auswärtsspiel in Raadt begonnen, um mal zu gucken, wie bei den anderen Vereinen der Ablauf so ist. Jetzt lassen wir alles auf uns zu kommen und haben anschließend noch zwei Heimspiele, um gegebenenfalls Anpassungen vornehmen zu können.
 
Ist die Liga ohne den TC Raadt interessanter?
Alexander Glowacz:
Persönlich denke ich das nicht. Jede Mannschaft möchte sich gerne mit den besten Spielern messen und natürlich auch gegen den aktuellen Meister spielen.
Rein sportlich gesehen hat es natürlich aber auch seine Vorzüge. Es steht bereits ein Absteiger fest, somit steigen die Chancen für die übrigen Mannschaften, die Spielklasse zu halten. Das gleiche gilt für alle Mannschaften, die höhere Ambitionen in dieser Saison haben. Wenn der vermeintliche stärkste Konkurrent nicht mehr mitspielt, ist das natürlich von Vorteil. Die Liga ist somit im Großen und Ganzen ausgeglichener, aber nicht unbedingt interessanter geworden.
 
Träumen Sie wirklich von einem Endspiel und die Deutsche Meisterschaft? Und wer ist denn Ihr Favorit in der Gruppe Nord?
Glowacz: Ich denke, träumen ist immer erlaubt. Und wer weiß, ob diese Chance so schnell noch einmal wieder kommt. Wir versuchen da alle realistisch zu bleiben. Das primäre Ziel ist der Klassenerhalt. Alles, was darüber hinaus möglicherweise passieren wird, werden wir sehen. Wir denken von Spiel zu Spiel und werden jedes einzelne konzentriert angehen. Wir haben vor jeder Mannschaft Respekt und werden niemanden unterschätzen. Die Erfahrungen aus der vergangenen Saison sind uns eine Lehre gewesen.
Für uns alle war Espelkamp nach dem Rückzug von Raadt der Topfavorit, aber es kommt eben immer darauf an, welche Spieler am jeweiligen Spieltag zur Verfügung stehen. Daher ist es schwer,  einen klaren Favoriten auszumachen. Aktuell ist Leverkusen aufgrund der Ergebnisse gemeinsam mit Köln der klare Favorit.

Ist schon abzusehen, mit welchem Team Sie am Samstag gegen Uhlenhorst antreten, und wie sind Ihre Chancen?
Glowacz:
Das kann ich aktuell noch nicht sagen, und das nicht aus taktischen Gründen, sondern weil es einfach noch nicht feststeht. Einige Spieler sind derzeit in unterschiedlichen Funktionen auf Tour, so dass ihr Einsatz vom jeweiligen Turnierabschneiden abhängig ist. Um die Chancen realistisch einschätzen zu können, müsste ich daher auch wissen, welche Mannschaft uns zum Saisonauftakt zur Verfügung steht.

Los geht es am Samstag um 12 Uhr an der Erlenstraße in Oberhausen. Der Eintritt im BTC ist frei.

Bundesliga Herren 30

Das Plakat ist nach dem Rückzug des TC Raadt nicht mehr ganz aktuell. Gilles Muller, luxemburgischer Davis-Cup-Spieler, aber ist immer noch das "Zugpferd des Buschhausser TC.

Alexander Glowacz: Sportwart und Spieler

Alexander Glowacz im Einsatz Fotos: BTC

Spielbetrieb

Vereine

TVN Tennis Zentrum Essen

TVN Padel

Insideout Magazin

Folgen Sie uns

  • Facebook Logo   Twitter Logo