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Toni Lottner und Mats Moraing in den DM-Finals


Deutsche Meisterschaften 2018 – und der Niederrhein ist morgen in den Endspielen beider Einzel-Konkurrenzen dabei: Die Düsseldorferin Antonia Lottner, bereits 2014 Deutsche Meisterin, trifft in Biberach an der Riß im Duell der beiden Top-Gesetzten auf Anna-Lena Friedsam vom TEC Waldau Stuttgart, der Mülheimer Mats Moraing (Bild oben vom promasportfoto) in seinem ersten DM-Endspiel auf den Kölner Oscar Otte.

„Toni“ Lottner, in Düsseldorf geboren und dort aufgewachsen, derzeit in der Bundesliga beim Deutschen Meister Regensburg unter Vertrag, hatte heute einen einigermaßen kurzen Auftritt: Bei einer 6:4, 1:0-Führung gegen Katharina Hobgarski (21, BASF TC Ludwigshafen) musste ihre Gegnerin mit einer Oberschenkelverletzung aufgeben. „Ich wäre lieber anders ins Endspiel eingezogen und wünsche Kathi, dass sie schnell wieder fit wird. Trotzdem freue ich mich natürlich auf morgen“, sagt die 22-Jährige, die wie Friedsam zum dritten Mal im Endspiel der nationalen Titelkämpfe steht. Ihre bisherige Bilanz: 2014 gewann sie gegen Carina Witthöft, 2012 unterlag sie Annika Beck.

Anna-Lena Friedsam gibt in Biberach nach rund zehn Monaten Verletzungspause ihr Comeback. Sie gewann heute 6:7, 6:4, 6:0 gegen die Dresdnerin Lara Schmidt, die zuvor mit der erst 16-jährigen Mina Hodzic vom TC Bredeney eine weitere Niederrheinerin geschlagen hatte. Die beiden Finalistinnen von morgen sind bei dieser DM topgesetzt. Friedsam, 24 Jahre, steht nach ihrer Verletzungspause in der Weltrangliste auf Platz 554, war aber 2016 schon mal die Nummer 45. Lottner wird auf Rang 196 geführt.

Der gebürtige Mülheimer Mats Moraing, 26 Jahre und aktuell Nummer 158 der Weltrangliste, gewann heute gegen Squire-Bezwinger René Schulte aus Oldenburg 6:4, 6:4. Er hat bisher in der Bundesliga für den Rochusclub Düsseldorf gespielt, wird aber zur neuen Saison wechseln.

Das Endspiel am Sonntag ist ein Duell zweier guter Freunde. Die Nummer zwei der Setzliste, Mats Moraing, trifft auf den an drei gesetzten Oscar Otte (25 Jahre, ATP-Rang 173). Moraing, den Davis Cup-Kapitän Michael Kohlmann bereits zu Beginn des Turniers aufgrund seines starken Aufschlags und des schnellen Hallenbodens in Biberach zum Topfavoriten erklärt hatte, besiegte Rene Schulte aus Villingen 6:4, 6:4. Moraing: „Es ist großartig, dass ich bei meiner Premiere hier in Biberach direkt im Finale stehe. Der Titel wäre für mich die Krönung meines bisher erfolgreichsten Jahres als Tennisprofi. Ein Duell gegen meinen Kumpel Oscar ist natürlich super.“ Otte, Deutscher 2015, besiegte heute den Überraschungs-Halbfinalisten Osman Torski (TC Grün-Weiss Nikolassee) mit 7:5, 6:1. Der 17-Jährige aus dem DTB Talent Team war eigentlich bereits im Finale der Qualifikation ausgeschieden und schaffte als Lucky Loser doch noch den Sprung ins Hauptfeld. „Es wird sicher lustig und spannend, morgen gegen meinen Freund Mats anzutreten. Mein Ziel ist natürlich der Titelgewinn“, so Otte.

Es war ein starker Auftritt von Mina Hodzic und Henri Squire

Der Niederrhein darf auf jeden Fall schon mal eine positive Bilanz dieser Titelkämpfe ziehen: Neben Mats Moraing und Antonia Lottner gab es da zwei Jugendliche, die es bis ins Viertelfinale schafften: die erst 16-jährige Moerserin Mina Hodzic, die für den TC Bredeney spielt, und der gerade 18-jährige Kaiserswerther Henri Squire, der in Biberach gegen René Schulte erst nach drei Sätzen unterlag. „Wir können hoffen, dass Mina und Henri ihren Weg weiter gehen“, sagt TVN-Verbandstrainer Björn Jacob. Beide sollen 2019 in der Bundesliga ihre Chance bekommen: Mina Hodzic ist in diesem Jahr mit Bredeney in die Erste Liga aufgestiegen, Henri Squire wechselt nun vom TC Kaiserswerth zum Rochusclub, 2018 Dritter der Ersten Liga.

Zu den Feldern geht es HIER
Weitere Informationen
gibt es auf der DTB-Homepage.

Antonia Lottner Foto: Porsche

Deutsche Meister 2017 vom Niederrhein: Mina Hodzic (U16) und Henri Squire (U18). Foto: Klaus Molt

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