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Henri Squire spielt nun für den Rochusclub Düsseldorf


An ihm waren so einige Bundesligisten interessiert. Die Angebote lagen auf dem Tisch. Doch der gebürtige Düsseldorfer Henri Squire entschloss sich, seiner Heimatstadt treu zu bleiben. Der mehrmalige Deutsche Jugendmeister wechselt von seinem Heimatverein TC Kaiserswerth aus der Regionalliga zum Rochusclub in die Erste Bundesliga.

„Henri ist zwar erst 18, aber er bewegt sich schlagtechnisch schon auf hohem Niveau. Körperlich und damit auch muskulär muss er noch zulegen. Er hat zwar schon eine gewisse Substanz, muss aber noch drauf packen“, erklärt Rochusclub-Teamchef Detlev Irmler. „Wir wollen Henri in der Landeshauptstadt halten und ihn allmählich aufbauen.“

Wir heißt in diesem Fall Detlev Irmler, der Rochusclub, die Sportstadt Düsseldorf und der Tennis-Bezirk Düsseldorf. „Henri hat alle Fördermaßnahmen des Tennis-Bezirks durchlaufen und war in jeder Auswahlmannschaft. Er hat mit dem Bezirkstraining vor Jahren begonnen und spielte unter anderem beim City Friendship Cup mit. Dem Tennis-Bezirk hat Henri mit deutschen Meisterschaften und Einsätzen in den Auswahlteams des Deutschen Tennis Bundes gedankt. Es freut mich wirklich sehr, dass Henri Düsseldorf erhalten bleibt“, erklärt der Vorsitzende des Tennis-Bezirks Düsseldorf, Dietloff von Arnim (Foto oben mit Vater David und Henri Squire sowie Detlev Irmler).

Squire soll die Lücke schließen, die Mats Moraing hinterlässt

Squire soll im Rochusclub-Erstligakader die Lücke schließen, die der Abgang von Mats Moraing gerissen hat. „Mats wurde rausgekauft. Sein Abgang ist ärgerlich, schließlich ist er erst bei uns vom Nobody zum gestandenen ATP-Spieler geworden“, ärgert sich Irmler. „Es ist mir finanziell aber nicht möglich, meine
Spitzenspieler zu halten.“

Jetzt hat der Teamchef ein waches Auge auf Squire. „Er ist ein liebenswerter Charakter. Aber um im Haifischbecken Tenniszirkus zu bestehen, muss er sich Ellbogen wachsen lassen und sie manchmal auch einsetzen“, verrät Irmler. Für die jetzt anstehende Deutsche Meisterschaft (10. bis 17. Dezember in Biberach) ist der Trainerfuchs skeptisch: „Bei Henri sprechen derzeit einige Faktoren gegen den ganz
großen Erfolg in Biberach. Er konzentriert sich jetzt erst einmal aufs Abitur im Frühjahr. Zudem hatte er in der letzten Woche eine Magen-Darm-Infektion. Es wird zwar versucht, Henris erstes Match auf kommenden Mittwoch zu legen, damit er noch etwas mehr Zeit hat, wieder zu Kräften zu kommen, aber ob das
klappt, weiß man noch nicht“, so Irmler.

Das Abitur steht nach einem nicht sorgenfreien Jahr im Vordergrund

Sowieso war Squires Jahr nicht sorgenfrei. Er hatte viele Probleme mit dem Rücken. Die Ursache waren muskuläre Disbalancen, wie ein Rundum-Check vor wenigen Wochen zu Tage förderte. Seitdem hat er das Training umgestellt, ist regelmäßig beim Physiotherapeuten und büffelt fürs Abitur. Deshalb hat er auch den Wunsch des Deutschen Tennis Bundes (DTB) ausgeschlagen, sich in der DTB-Tennisbase in Oberhaching auf die DM vorzubereiten. „Henri muss erst das Abitur gebaut haben und psychisch frei sein, dann kann man zwei oder besser noch drei Gänge hochschalten“, so Irmler. Genau das wird im Mai 2019, also noch vor der Erstligasaison, passieren.

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