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Bundesliga-Final-Wochenende mit zwei Niederrhein-Derbys


Fünf Wochen nach dem Start ist die Saison schon wieder vorbei: Die Erste Herren-Bundesliga hat an diesem Wochenende bereits ihr „Finale“ – mit zwei Spieltagen am Samstag und Sonntag. Am Niederrhein ist man vor allem gespannt, ob Blau-Weiß Neuss den Klassenverbleib schafft. An der Tabellenspitze gibt es noch eine, allerdings wohl eher theoretische, Titelchance für den Rochusclub Düsseldorf.

Nach dem 4:2-Sieg am vergangenen Samstag gegen den Gladbacher HTC steht Grün-Weiß Mannheim dicht vor dem siebten Meistertitel der Clubgeschichte. Zumindest rechnerische Chancen haben jedoch noch Halle und Düsseldorf – aber nur, wenn zuallererst mal Krefeld (Bild oben von promasportfoto) mitspielt …

Am Tabellenende gibt es einen engen Dreikampf um den rettenden achten Platz. Blau-Weiß Neuss,  Kurhaus Lambertz Aachen und der TV Reutlingen stecken mit jeweils 4:10 Punkten in akuter Abstiegsgefahr. Aufpassen müssen aber auch noch Gladbach und Köln.

Samstag, 11. August
Blau-Weiß Krefeld – Grün-Weiß Mannheim (11 Uhr)
Rot-Weiß Köln ¬– Rot-Weiß Reutlingen (11  Uhr)
Gladbacher HTC – Kurhaus Lambertz Aachen (12 Uhr)
Blau-Weiß Halle – Blau-Weiß Neuss (12 Uhr)
TC Weinheim – Rochusclub Düsseldorf (12 Uhr)

Sonntag, 12. August (alle 11 Uhr)
Blau-Weiß Neuss – Blau-Weiß Krefeld
Rochusclub Düsseldorf – Gladbacher HTC
Kurhaus Aachen – Blau-Weiß Halle
Grün-Weiß Mannheim – Rot-Weiß Köln
TV Reutlingen – TC Weinheim

Verdirbt Krefeld Mannheim die vorzeitige Meisterfeier?

Zwei Spieltage vor Saisonende führt Mannheim die Tabelle souverän mit 13:1 Tabellenpunkten an. „Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden, aber natürlich wollen wir unsere optimale Ausgangsposition nutzen und den Titelgewinn perfekt machen. Unsere Spieler werden am Wochenende alles tun, um den Zuschauern und dem Club ein schönes Saisonende zu bescheren“, sagt Teammanager Gerald Marzenell. Blau-Weiß Halle und  der Rochusclub Düsseldorf haben jeweils 9:5 Punkte – machen sich aber kaum Illusionen. Doch Krefeld hätte schon  sportlichen Riesenspaß, wenn es am Samstag Mannheim mit einem Heimsieg den vorzeitigen Titelgewinn verwehren könnte …

Blau-Weiß Krefeld: „Wir wollen im letzten Heimspiel unseren Fans zum Saisonausklang noch einmal richtig tolles Tennis bieten", verspricht Teamchef Olaf Merkel. Ein Erfolg gegen den souveränen Spitzenreiter Mannheim wäre da eine großartige Sache, ein Unentschieden auch. Den bisher einzigen Punktverlust hat der jetzige Tabellenzweite Halle dem TK Grün-Weiß beigebracht. Auch die letzte Partie der Saison wird mit vollem Ernst und bestmöglicher Besetzung angegangen, Nachbarschaftshilfe für Neuss wird es nicht geben. Der dritte Tabellenplatz wäre das beste Ergebnis, das Krefeld je in der Ersten Liga hatte. Und zumindest rechnerisch ist ja auch die deutsche Vizemeisterschaft noch möglich. Die Mannschaft für das Abschluss-Wochenende steht längst fest: Paolo Lorenzi, Jürgen Melzer, Andrea Collarini  und Federico Gaio. Der dritte Tabellenplatz wäre das beste Ergebnis, das Krefeld in der Ersten Liga je hatte.

Rochusclub Düsseldorf: „Ordentlich verabschieden“ heißt das Ziel Detlev Irmlers. Von einer Saison, die deutlich besser gelaufen ist als erwartet. Vom rechnerisch sogar noch möglichen Titelgewinn träumt der Teamchef selbstverständlich nicht. „Wir möchten den dritten Rang sichern, den wir nach dieser Saison auch verdient hätten. Der zweite Platz wäre überragend.“ Ein Erfolg am Samstag  beim zwei Punkte zurück liegenden Fünften Weinheim brächte den Rochusclub einen großen Schritt weiter: „Weinheim ist eine Herausforderung, das Heimspiel gegen Gladbach sowieso.“ Personell sieht sich Düsseldorf für das Wochenende ordentlich aufgestellt mit Filip Horanski, Lukas Rosol, Mats Moraing, Hans Podlipnik-Castillo und Sander Arends.

Blau-Weiß Neuss: Da hatte die „Ewige Liebe“ sich gerade mit den beiden ersten Saisonsiegen eine schon fast nicht mehr erwartete Ausgangsposition im Kampf um den Klassenverbleib geschaffen, da kam ausgerechnet im so wichtigen Spiel beim Schlusslicht Reutlingen die Leistenverletzung des Ungarn Attila Balasz dazwischen, der mit 3:1-Einzelpunkten maßgeblich zu den  Erfolgen beigetragen hatte. „Und erst am Vorabend, so dass wir nicht mehr reagieren konnten“, sagt Teamchef Marius Zay. Und nun geht es am Saisonende ausgerechnet gegen zwei Gegner, die zumindest um die Tabellenplätze zwei und drei spielen: am Samstag in Halle, am Sonntag gegen Krefeld. „Eine sehr schwierige Situation, aber die hatten wir ja die ganze Saison“, sagt Zay. „Aber wir werden uns wehren und versuchen, doch noch das fast Unmögliche zu schaffen.“ Balasz wird diesmal auch im Doppel fehlen. Zdenek Kolar, Vaclav Safranek, Bernabe Zapata Miralles und Botic van der Zandschulp werden ihr Bestes geben.

Gladbacher HTC: Die Saison ist keineswegs gelaufen wie gedacht. Statt vorne mitzuspielen, vielleicht sogar um den Titel, hat der GHTC vor den beiden letzten Spieltagen den Klassenverbleib rechnerisch nicht sicher. Mit einem Erfolg gegen Aachen könnte er das Thema positiv beenden und dem Nachbarn Neuss ein wenig helfen. Und am Sonntag in Düsseldorf für einen versöhnlichen Saisonabschluss antreten. „Wir haben eine gute Truppe an Bord“, sagt Teamchef Henrik Schmidt. Ohne die ersten acht Spieler des Kaders, mit Daniel Gimeno-Traver, Aleksandr Nedovyesov, Franko Skugor, Tim Sandkaulen. „Und wir sind noch mit einigen Spielern in Kontakt, die im Moment noch auf der Tour spielen.“ 

DTB-LIVE-TICKER

Erste Bundesliga Herren

Olaf Merkel und Paolo Lorenzi Foto: BW Krefeld

Sander Arends vom Rochusclub Foto: Bernd Steffens

Botic van der Zandschulp von Blau-Weiß Neuss Foto: Dieter Meier

Marton Fucsovics vom Gladbacher HTC Foto: promasportfoto

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