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Gladbach möchte den zweiten Meistertitel


2016 wurde der Gladbacher HTC erstmals Deutscher Meister im Tennis (Foto oben). Ein Jahr später spielte er zeitweise gegen den Abstieg aus der Ersten Bundesliga, war am Ende Siebter unter neun Mannschaften – weil es viele verletzungsbedingte Ausfälle gegeben hatte. Dies soll in der Saison 2018, die am 8. Juli beginnt, nicht noch einmal passieren. Das Team wurde nochmals verstärkt: mit drei, Spielern, die sich bereits unter den Top 100 der Welt bewährt haben, mit einem jungen Mann aus Italien mit hohen Ambitionen und einer deutschen Nachwuchshoffnung.

Die neue Spielzeit der Ersten Bundesliga verspricht Klasse wie noch nie und Spannung: Da sind sich alle Verantwortlichen der Liga einig. Es gibt zwar nach „Papierform“ Favoriten. Aber doch sechs oder sieben Mannschaften, von denen jede jeden schlagen kann. Wer Deutscher Meister wird, das hängt von der Form in den einzelnen Partien ab – der „Tagesform“. „Auch unsere Konkurrenten haben sich stark aufgestellt, die Liga wird sehr ausgeglichen sein“, sagt Gladbachs Coach Patrice Hopfe.

Zwei junge Leute mit viel Entwicklungs-Potenzial

Der GHTC hat fünf Spieler geholt, bereits bewährte Leute, aber auch welche mit Blick auf die Zukunft: Dem Italiener Matteo Donati, ATP Rang 171, wird mit seinen  23 Jahren einiges Potenzial für die Zukunft zugetraut. Und da ist der 16-jährige  mehrmalige deutsche Jugendmeister Max Wiskandt, der  Ende 2017 verpflichtet wurde und mittlerweile mit seiner Familie aus Hessen nach Gladbach gezogen ist..

Drei Zugänge mit Top-100-Erfahrung

Schon gut bekannt in Gladbach ist Guillermo Garcia-Lopez. Der Spanier spielte bereits einige Jahre für den GHTC und ist jetzt wieder da ¬- nach einer hartnäckigen Fußverletzung sorgenfrei und zurück unter den Top 70 der Weltrangliste – aktuell auf Platz 70. Dazu wurde Jiri Vesely verpflichtet, der für Tschechien im Davis-Cup- gespielt hat und 2015 auf Platz 35 der Weltrangliste stand. Zuletzt ist er allerdings auf Rang 102 zurückgefallen. Ähnlich ist es bei Rogério Dutra Silva:  Brasiliens Nummer 1 stand vor einem Jahr auf Platz 63, ist im Moment aber die Nummer 137.

Als der Kader am 31. März veröffentlicht wurde, hatte Gladbach sechs Spieler aus den Top 100 der Welt. Im Moment sind es noch vier: Philipp Kohlschreiber auf Rang 24, Albert Ramos-Vinolas auf 39, Marton Fucsovics, mittlerweile auf Rang 45 geklettert, und Guillermo Garcia-Lopez als Nummer 70. Doch Weltranglisten-Plätze bringen keine Punkte. Es kommt darauf an, wann und wie zuverlässig die Spieler zur Verfügung stehen, wie engagiert sie auftreten – und wie sie sich auf Sandplätzen schlagen. Und da sind die Gladbacher zuversichtlich.

Weiter dabei sind aus dem Kader des Vorjahres Adrian Menendez (ATP 149), Andrej Martin (161), Daniel Gimeno-Traver (202), Alkeksandr Nedovyesov (275), Franko Skugor (338),  Andreas Haider-Maurer, 2015 Nummer 47 der Welt, dann mit langwierigen Verletzungen abgestürzt und aktuell auf Platz 393. Dazu noch Roman Jebavy (ATP 76 im Doppel)  und Eigengewächs Tim Sandkaulen, der in den USA studiert.

Kohlschreiber hat für das erste Heimspiel schon fest zugesagt

 „Wir sind stolz, einen derart starken Kader präsentieren zu können“, sagt GHTC-Teamchef Henrik Schmidt. „Wer am letzten Spieltag der Saison 2016 bei der Entscheidung der Meisterschaft gegen Kurhaus Aachen dabei war, hat einen Eindruck davon gewinnen können, wie viel Einfluss die begeisterten Zuschauer haben können. Daher hoffen wir auch jetzt wieder auf eine tolle Resonanz vor heimischer Kulisse.“ Die nicht zuletzt gespannt ist auf Philipp Kohlschreiber: Er hat einen  Auftritt  beim ersten Heimspiel am 15. Juli gegen Weinheim  schon fest zugesagt.

Los geht es mit zwei Auswärtsspielen: am 8. Juli bei Aufsteiger Reutlingen, am 13. in Köln, Dann kommen zwei Heimspiele: gegen Weinheim (15. Juli) und das erste Niederrhein-Derby am 22. Juli gegen Krefeld. Die Saison endet mit einem Doppel-Wochenende: am Samstag, 11. August, gegen Aachen, einen Tag später in Düsseldorf.

Erste Bundesliga Herren

"Neuling" mit Gladbach-Hintergrund: Guillermo Garcia-Lopez. Archivfotos: GHTC

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