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Dietloff von Arnim: „Tennis ist weiterhin toll!“


„Tennis ist toll!“ hieß ein Slogan des Deutschen Tennis-Bundes in den 70er Jahren. Damals sprach man noch nicht von Steffi Graf und Boris Becker, aber der da noch „weiße Sport“ kam allmählich aus der exklusiven Ecke heraus. Und der DTB, vom Niederrhein bis Bayern und Schleswig-Holstein, arbeitete daran, die Botschaft „Tennis ist toll“ bundesweit zu verbreiten. In Abstimmung und mit Unterstützung der Sportartikelindustrie wurden bunte Aufkleber und Tennisblenden produziert und verbreitet.

Es kamen die Goldenen Achtziger mit zweistelligen Mitglieder-Zuwachsraten, einer bundesweiten Tennis-Euphorie infolge der sportlichen Erfolge von Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich, dazu den Siegen im Davis Cup und Federation-Cup, der später kurz Fed Cup genannt wurde. Und so weiter ...

Dann blieben die Erfolge aus, der Tennis-Glanz verblasste, das Interesse der Medien ließ deutlich nach. „Und wie ist es heute?“, fragten wir den Präsidenten des Tennis-Verband Niederrhein, Dietloff von Arnim (Foto: Ziemann), der als aktiver Spieler und als Chef der legendären Mannschafts-Weltmeisterschaft „World Team Cup“ in Düsseldorf die Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln beurteilen kann.

Frage: Herr von Arnim, stimmt das noch, dass Tennis toll ist?
Dietloff von Arnim: Die Tennis-Landschaft hat sich in den zurückliegenden 20 Jahren enorm gewandelt. Aber sie ist heute lange nicht so schlecht, wie die national drittgrößte Sportart in Deutschland bisweilen dargestellt wird. Nach Steffi Graf haben wir mit Angelique Kerber nach deren großartigen Erfolgen wieder eine aktuelle Weltranglisten-Erste. Dahinter tummeln sich bis zu neun weitere deutsche Damen unter den Top 100 der Weltrangliste. Bei den Herren glänzt Shootingstar Alexander „Sascha“ Zverev. Unsere beiden Nationalmannschaften spielen sowohl im Davis Cup als auch im Fed Cup in der Weltgruppe.

Und hier am Niederrhein?
Dietloff von Arnim: Auch der TVN schreibt Erfolgsgeschichten, wie wir zuletzt bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Essen mit den Titelgewinnen des 16-jährigen Henri Squire und der 14-jährigen Mina Hodzic gesehen haben. Aber auch die Erfolge unserer Vereinsmannschaften – stellvertretend nenne ich hier den Deutschen Herrenmeister Gladbacher HTC und Vizemeister Rochusclub Düsseldorf – machen deutlich, welches Tennis am Niederrhein geboten wird. Hinzu kommen die Erfolge der verschiedenen Verbandsmannschaften: die nationalen Titelgewinne unseres gemischten Meden- und Poensgen-Teams in der offenen Klasse, die deutschen Meisterschaften unserer Senioren-Verbandsmannschaften. Da kann man vielleicht von 2016 als erfolgreichstem Jahr in der 69-jährigen TVN-Historie sprechen.
Und auch „darunter“ sieht es positiv aus. Die Zahl der an der Winter-Hallenrunde teilnehmenden Vereinsmannschaften ist gestiegen. Aktive und engagierte Tennisclubs mit einem vielseitigen Angebot sind erfolgreich, melden wieder erste Mitgliederzuwächse.
Es gibt viel Positives zu berichten über unseren Tennissport, nachzulesen in unserer Verbandszeitschrift „Niederrhein-Tennis“ und diesem online Portal tvn-tennis.de.

Mein Fazit: Tennis ist weiterhin toll!

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