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WM: Silber für Hilpert, Bronze für Findeisen


Kein schlechter Einstand bei seiner ersten Weltmeisterschaft der Senioren: Der Essener Christian Findeisen kam mit einer Bronzemedaille im Mixed von der WM aus San Diego zurück. Sogar Silber im Einzel holte in dieser Altersklasse (40+) Marcus Hilpert vom Gladbacher HTC.

Das Endspiel gegen die ehemalige Nummer 1 der Welt verloren

Im Endspiel gab es für Hilpert, der einen niederländischen und einen deutschen  Pass hat, eine knappe Niederlage (3:6, 6:3, 5:7) gegen die ehemalige Nr. 42 der Welt, Jeff Tarango aus den USA. Hilpert gewann im Sommer 2011 auch den Badwerk-Cup beim GHTC gegen den Weltmeister von 2009, Rodolphe Gilbert aus Frankreich, und wurde mit Gladbach mehrmals Deutscher Meister 30+ sowie 2008 Mannschafts-Europameister 35+.

Für Findeisen hätte es auch Silber oder gar Gold werden können

Im Mixed der Altersklasse 40 belegte der 41-Jährige Christian Findeisen vom TC Bredeney an der Seite von Sabine Gerke (Blau-Weiß Köln) den dritten Platz. Und es hätte auch Silber oder sogar Gold werden können, wenn nicht Verletzungspech dazwischengefunkt hätte.

Am Eröffnungstag gelang den beiden ein umkämpfter Dreisatzsieg (5:7 6:4 10:4) gegen das amerikanische Duo Darice Carnajey und Jeff Ray. Danach wurde durch ungewöhnlich schlechtes Wetter das Viertelfinale mehrmals verschoben, ehe die beiden Deutschen gegen die an drei gesetzte britisch-australische Kombination Tyrell / Kleverlaan 6:4, 7:6 gewannen.

Partnerin Sabine Gerke musste verletzt aufgeben

Dann aber musste Sabine Gerke nach verletzungsbedingter Absage ihres Halbfinal-Einzels auch das Mixed absagen, so dass sich im Finale die ehemalige Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste, Rick Leach, mit Tracie Curry und „Großmaul“ Jeff Tarango mit Gretchen Magers gegenüberstanden. Es siegten Leach/Curry.

Im Einzel und auch Doppel mit Partner Johanes Niehsen von TC RW Grimlinghausen schied Christian Findeisen jeweils in der zweiten Runde aus. Doch immerhin trat der 41-Jährige mit einer Bronzemedallie im Koffer die Heimreise an. Und mit der Gewissheit, in der ITF-Weltrangliste der AK 40 einen Sprung von Platz 99 auf 58 gemacht zu haben. In Deutschland ist er derzeit die Nmmer 21 seiner Altersklasse, am Niederrhein die Nummer sieben.

Autor: O. E. Schütz
Geschrieben am: 20 Feb 2012