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Der Niederrhein ist wieder Spitze


„Wir sind bei der Jugend deutsche Spitze“, sagte Björn Jacob, Cheftrainer des Tennis-Verband Niederrhein (TVN), heute am Ende der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften im Tennis-Zentrum Essen. Tatsächlich hat der Niederrhein bei diesen Titelkämpfen erneut seine Stärke bewiesen: Henri Squire holte wie schon im vergangenen Jahr zweimal „Gold“, im Einzel und im Doppel, dazu gewann Mina Hodzic ebenfalls zum zweiten Mal in Folge ihre Einzel-Konkurrenz. „Ich freue mich riesig“, sagte TVN-Jugendwart Rainer Babik.

 

Prominente Besucher: DTB-Päsident Klaus, Barbara Rittner und Boris Becker

Zum 31. Mal in Folge wurde in Essen die Deutsche Jugend_Hallenmeisterschaft ausgetragen. Schon lange nicht mehr hat es aber einen solchen Auflauf an Tennis-Prominenz gegeben: Boris Becker und Barbara Rittner, kürzlich vom Deutschen Tennis-Bund (DTB) als Chefs des deutschen Herren- und des Damen-Tennis gekürt („Head of Tennis“), überzeugten sich vom Leistungsstand des Nachwuchses, ebenso DTB-Präsident  Ulrich Klaus, Vizepräsidentin Dr. Eva-Maria Schneider, Sportdirektor Klaus Eberhard,  Claudia Kohde-Kilsch und weitere Bundestrainer waren diese Woche an der  Hafenstraße aufmerksame Beobachter.

 „Die Halle und alles Drumherum hier sind beeindruckend“, sagte  DTB-Präsident Klaus bei der Siegerehrung. Eine Fortsetzung der Essener Tradition ist längst vom DTB  beschlossen. Besser kann er es kaum antreffen.  Und beim TVN ist man froh und stolz: „Das Niveau hier ist jedes Jahr noch mal ein bisschen besser“, sagte Vizepräsidentin Sabine Schmitz.

Die „große DM“ im Dezember ist das nächste Ziel für Squire und Hodzic

 Erfreulich diesmal auch die Publikums-Resonanz am  Finaltag. Darunter waren etliche „Schlachtenbummler“  Henri Squires vom TC Kaiserswerth. Sie sahen einen überzeugend auftretenden „Titelverteidiger“: Nach dem Sieg im vergangenen Jahr bei der M16 siegte der 17-Jährige nun auf Anhieb auch in seinem ersten Jahr in der höheren Altersklasse M18. 6:2, 6;4 gewann er das Endspiel gegen den Saarbrückener Marlon Vankan. „Ein imponierender Auftritt gegen einen zähen und gefährlichen Gegner“, sagte Björn Jacob. Bereits am Samstag hatte Squire sich mit Nicklas Guttau aus Timmendorf den  Meistertitel im Doppel geholt.

Einen Grund für die beständige Entwicklung sehen sein Vater David Squire („Ich traue Henri noch viel zu“)  und Clubtrainer Sascha Essen im Kaiserswerther Umfeld: „Das tut ihm gut. Er hat hier gute Trainingspartner, kann an seiner Fitness arbeiten, ist im Verein voll integriert.“ Und  die schulische Entwicklung läuft auch: Henri ist auf einem auf Sporttalente spezialisierten Gymnasium in Mannheim. Dort ist er in der Regel einmal in der Woche (wenn nicht gerade ein wichtiges Turnier ist). Den „Rest“ macht er zuhause: Lernen auch schon mal am späten Abend. „Nach den ersten zwei, drei Monaten hat Henri seinen Rhythmus gefunden“, freut sich der Vater. Auf dieser Schule war übrigens auch der Gladbacher Tim Sandkaulen, 2015 Deutscher U18-Meister und heute College-Student in den USA.

Henri Squire hofft jetzt  auf eine Wildcard für die „großen“ Deutschen Hallenmeisterschaften ab Mitte Dezember in Biberach. Anfang 2018 soll er  bei den Australian Open im Junioren-Feld starten und sich dann Schritte für Schritt in der offenen Klasse bewegen.

Mina Hodzic hat ebenfalls noch sehr viel vor. Auch zum zweiten Mal in Folge hat die 15-jährige Moerserin, die für den TC Bredeney spielt, sich heute in Essen den deutschen Meistertitel geholt, nach dem im vergangenen Jahr  in der U14 nun „im Durchmarsch auch in der U16. Das Finale gegen die Hannoveranerin Angelina Wirges, gegen die sie bereits 2016 das Endspiel 6:3, 6:3 gewonnen hatte, war heute harte Arbeit. Da machten sich die  Anstrengungen des dreieinhalbstündigen Halbfinales am Freitag und auch noch die Nachwirkungen einer Erkältung bemerkbar. Mina kam zunächst gar nicht ins Spiel, haderte mal mit Schiedsrichter-Entscheidungen, mal mit sich selbst, verlor nach einem 0:3 den ersten Satz 3:6 und lag im zweiten bereits 0:2 zurück – um dann  doch die Wende zu schaffen. Sie spielte nun variabler, machte aus dem 0:2 eine 5:2-Führung, gewann den zweiten und dann auch den dritten Durchgang 6:4. „Mina kann sehr intensiv spielen, hat ungeheure Power in ihren Schlägen. Das hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, sagte Björn Jacob.

Mina Hodzic möchte im Dezember ebenfalls bei der „großen“ Deutschen Meisterschaft in Biberach spielen. Sie war in diesem Jahr unter anderem für Deutschland beim European Youth Olympic Festival dabei, hat erste Gehversuche auf der Damen-Tour gemacht und wird im WTA-Ranking auf Platz derzeit 1156 geführt. Die Schule soll aber auch bei ihr  nicht zu kurz kommen: Mina ist in Moers der neunten Klasse des Gymnasiums.

Die Ergebnisse der Endspiele

W18: Anica Stabel (Berlin) - Celine Fritsch (Fürth) 6:1, 6:1
W16: Mina Hodzic (Bredeney) – Angelina Wirges (Hannover) 3:6, 6:4, 6:4
W14: Julia Middendorf (Visbeck) – Mara Guth (Bad Vilbel) 6:1, 6:3
M18: Henri Squire (Kaiserswerth) – Marlon Vankan (Saarbrücken) 6:2, 6:4
M16: Milan Welte (Sukzbachtal) ­ - Fynn Künkler (Bielefeld) 6:4, 6:2
M14: Philip Florig (Aschaffenburg) - Max Rehberg (Aschheim) 6:3, 6:4

DTB Masters U12, Mädchen: Carolina Kuhl (Fürth) – Evelyn  Warkentin (Nordhorn) 5:7, 6:2, 6:2
DTB Masters U12, Jungen: Mark Majdanzic (Oeynhausen) – Bon Lou Karstens (Lübeck) 5:7, 6:2, 6:2

Zu den Feldern

Alle Meister und der Präsident (von links): Milan Welte, Anica Stabel, Julia Middendorf, Mina Hodzic, Carolina Kuhl, Philip Florig, Max Majdanzic, Henri Squire und Ulrich Klaus. Alle Fotos: Klaus Molt

Boris Becker und Renate Cziekalla, "gute Seele und Stimme" der Deutschen Meisterschaft.

U16: Mina Hodzic und Angelina Wirges,

U18: Henri Squire und Marlon Vankan

Großer Bahnhof für die U18 (von links): Mirco Westphal, Ulrich Klaus (beide DTB), Henri Squire, Marlon Vankan, Celine Fritsch, Anica Stabel, Andrea Kalbe, Gerti Straub (beide DTB) und Essens Bürgermeister Franz-Josef Britz.

Ulrich Klaus und Sabine Schmitz

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