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Toni Lottner und Dinah Pfizenmaier im Viertelfinale der DM


Zwei Spielerinnen vom Niederrhein haben es bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach an der Riß ins Viertelfinale geschafft: die Düsseldorferin Antonia Lottner und Dinah Pfizemmaier aus dem Zweiliga-Team des TC Bredeney. Ausgeschieden sind heute Sarah Gronert im Bredeneyer Duell gegen Pfizenmaier und der Kaiserswerther Henri Squire (Foto oben: Jill Lindhorst) sowie Johann Willems, vor zwei Jahren Niederrheinmeister und seit 2016 für Versmold im Einsatz.

Henri Squire, frisch gebackener Deutscher Junioren-Meister,  hatte im Duell zweier 17-jähriger Top-Nachwuchsspieler Deutschlands gegen Rudolf Molleker den Einzug ins Viertelfinale greifbar nahe beim Matchball im Tiebreak des zweiten Satzes. Doch er verlor an Ende eines dramatischen Spiels 6:4, 6:7 und 5:7. Da machte sich die Erfahrung des Berliners bemerkbar, der bereits auf Platz 564 der Herren-Weltrangliste steht, während Henri Squire sich dort erst herantastet und von der ATP als Nummer 1787 geführt wird.

„Henri hat in diesem sehr knappen Match gezeigt, dass er auf dieser Ebene schon mithalten kann“, sagte TVN-Cheftrainer Björn Jacob. Henris Vater David, Trainer beim TC Kaiserswerth, sieht bei seinem Sohn ebenfalls großes Potential:  „Solche Turniere sind wichtig, damit er weiß, wo er steht und welche Möglichkeiten er hat.“ In der ersten Runde hatte Squire am Mittwoch gegen den 20-jährigen Oldenburger Tillmann Erdbories  6:1, 7:5 gewonnen.

Knapp verloren hat  auch der 22-jährige Johann Willems, der für Solingen in der Zweiten Bundesliga gespielt hat, 2015 Niederreinmeister war und seit 2016 bei Versmold ist: 3:6, 7:6, 5:7 lautete das Ergebnis gegen Stefan Seifert aus Lehrte.

Dinah Pfizenmaier ist nun als letzte des Bredeney-Trios noch im Rennen um den deutschen Meistertitel. Für die ehemalige Porsche-Talent-Team-Spielerin, die vom „Head of Women`s Tennis“ Barbara Rittner für das Turnier eine Wildcard bekommen hatte („Ich bin einfach hingefahren und habe Barbara gefragt“) ist Biberach etwas ganz Besonderes. Vor sechs Jahren holte sie sich dort den Titel startete danach auf der WTA-Tour durch. Ihr größter Erfolg: Runde drei bei den French Open im Jahr 2013. Schmerzen an der Schulter stoppten jedoch immer wieder den Aufwärtstrend. 2015 war dann vorerst endgültig Schluss: Die rechte Schulter musste operiert werden. Nun steht sie wieder in jener Halle, in der sie 2011 die Meisterschaft gewann. „Es ist toll wieder hier zu sein, denn ich habe mich in Biberach immer sehr wohl gefühlt“, sagt die 25-Jährige.

Sie hat in ihrer „Verletzungspause“ den A-Trainerschein gemacht, ist im vierten Semester als angehende Grundschullehrerin und spielt nebenher noch Handball in der Landesliga beim TV Wattenscheid. 6:4, 6:1 hat sie heute gegen Sarah Gronert gewonnen, die Cheftrainerin bei der SG Zons ist und im Sommer mit ihr zusammen beim Zweitliga-Aufsteiger Bredeney spielt.

Dinah Pfizenmaiers nächste Gegnerin in Biberach ist morgen Tamara Korpatsch vom Hamburger Club an der Alster, Nummer 1 des Feldes und 2015 mit Ratingen Deutsche Meisterin. Dinah Pfizemaier will natürlich ins Halbfinale kommen (und vielleicht weiter). Doch an eine Rückkehr auf die Tour denkt sie noch nicht:  „Die Schulter ist immer noch nicht in Ordnung. Das kommt schubweise. Manchmal merke ich mehre Monate nichts, dann habe ich wieder tagelang starke Schmerzen.“

Hart kämpfen musste Antonia Lottner. Die 21-Jährige Düsseldorferin, die in der Bundesliga nach Moers und Stuttgart nun für den Deutschen Meister Regensburg spielt, ist in Biberach an Nummer 2 gesetzt.  In ihrer ersten Partie bezwang die Deutsche Meisterin des Jahres 2014 Linda Prenkovic (Köln-Marienburg)  6:7, 6:2, 6:2. „Es war ein schwieriges erstes Match für mich nach einer längeren Turnierpause. Als gesetzte Spielerin spürt man immer eine gewisse Anspannung, weil man bei einem wichtigen Turnier wie den Deutschen Meisterschaften gut spielen möchte. Ich bin froh, dass ich die Partie am Ende noch drehen konnte und freue mich auf das Viertelfinale morgen“, sagte „Toni“.

Zu den Feldern

Sarah Gronert Foto: Dieter Meier

Johann Willems Foto: Stephan Frings

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