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Der vierte DM-Titel innerhalb acht Tagen für den TVN?


Heimvorteil für den Niederrhein: Er ist als Titelverteidiger Ausrichter der Großen Meden- und Poensgen-Spiele, der Deutschen Meisterschaft für die Verbandsmannschaften des DTB, von Donnerstag bis Sonntag im Tennis-Zentrum Essen. TVN-Sportwart Uli Nacken und Verbandstrainer Björn Jacob sind zuversichtlich: „Wir haben ein starkes, ausgeglichenes Team.“

Eine Stärke beim Titelgewinn im vergangenen Jahr (Foto oben) war „die gute Stimmung in der Mannschaft“, sagt  Uli Nacken. Anne Schäfer (ETUF Essen), Sarah Gronert (Lintorfer TC), Nicola Küsgen (Ratingener TC GW). Jeremy Jahn, Tom Schönenberg (beide Blau Weiß Neuss) und Max Dinslaken (damals Rochusclub Düsseldorf) holten in Halle (Westfalen) den Titel. Schon mit der 3:1-Führung aus den Einzeln stand der Erfolg gegen den Mittelrhein angesichts des besseren Satzverhältnisses fest. Es durfte gefeiert werden, denn der Gegner verzichtete auf die Austragung der Doppel. „Unser neuer Verbandsjugendtrainer Björn Jacob und Imke Küsgen haben ein spielstarkes Team für die Teilnahme gewonnen“, freute sich Uli Nacken.

Mit drei Siegern von 2015 und vier Bredeneyern

Uli Nacken hofft, dass es auch jetzt gut läuft. Mit Sarah Gronert, Nicola Geuer  und Tom Schönenberg sind drei Meister des Vorjahres erneut im Aufgebot. Hinzu kommen Dinah Pfizenmaier und Julia Kimmelmann vom Regionalliga-Aufsteiger TC Bredeney, Peter Torebko vom Bundesliga-Vizemeister Rochusclub Düsseldorf sowie die Nachwuchsspieler Adrian Ötzbach und Benjamin Loccisano (beide Bredeney). „Es ist schön, dass wir mit Adrian und Benjamin zwei 18- und 19-jährige Spieler aus unserem Nachwuchs dabei haben. So können wir sie schon mal heranführen, und sie werden auch zum Einsatz kommen“, sagt Björn Jacob. Er sieht gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung: „Die Spieler brennen auf diesen Einsatz. Mit Nicola Geuer haben wir auch eine starke Doppelspielerin. Die stärksten Konkurrenten sind für mich diesmal Bayern, Westfalen und Württemberg.“

Ein Turniersieg wäre der vierte deutsche Meistertitel  für den Niederrhein innerhalb acht Tagen, nachdem am vergangenen Wochenende bei den Großen Spielen der Jungsenioren und Senioren die 30er-, 40er- und 60er-Mannschaften des TVN die Titel geholt haben.

„Es macht Spaß, gemeinsam mit den Herren um den Sieg zu kämpfen"

Der Niederrhein ist zum dritten Mal nach 2009 und 2010 Ausrichter der Großen Meden- und Poensgen-Spiele. Neben ihm sind zwölf Teams der 18 Landesverbände an der Essener Hafenstraße dabei: Baden, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mittelrhein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein, Westfalen und Württemberg. Pro Wettkampf werden zwei Damen-Einzel, zwei Herren-Einzel, ein Damen-Doppel und ein Herren-Doppel ausgetragen.

Julia Kimmelmann freut sich auf den Einsatz bei den Großen Spielen. Die 23-Jährige hat in diesem Wettbewerb schon dreimal den Mittelrhein vertreten: „Ich habe gute Erinnerungen an dieses Turnier. Es macht Spaß, gemeinsam mit den Herren um den Sieg zu kämpfen und sich gegenseitig zu pushen.“

Gelingt Björn Jacob das persönliche Triple?

Der ehemalige Coach von Julia Görges und frühere Bundesligaspieler ETUF Essens kennt den Wettbewerb seit vielen Jahren, aus zwei Perspektiven. „Für mich war es als aktiver Spieler immer eine Selbstverständlichkeit, für den Verband aufzuschlagen“, sagt er. Und er hat als Coach bereits zweimal den Titel geholt:  2014 mit dem Westfälischen Tennisverband durch einen Erfolg gegen den Niederrhein, ein Jahr später dann in seinem neuen Job mit dem Niederrhein. Gelingt jetzt das persönliche Triple?
 
Eine lange Tradition mit Düsseldorfer Wurzeln

Diese „Großen Spiele“ haben eine lange Tradition, die auch in Düsseldorf wurzelt. Die Großen Medenspiele als Herren-Wettbewerb sind bereits 1902 von der Hamburger Tennisgilde zu Ehren des ersten Präsidenten Carl-August von der Meden gegründet worden.  Die Großen Poensgen-Spiele wurden 1939 als Damen-Mannschafts-Wettbewerb zu Ehren des 1949 verstorbenen, langjährigen 1. Vorsitzenden und Gründers des Rochusclub Düsseldorf, Ernst Poensgen, einem Düsseldorfer Industriellen und Mäzen, benannt und ausgetragen. 1943 bis 1947 fielen sie wegen des Kriegs aus und wurden dann ab 1948 als Meisterschaft der DTB-Verbände ausgetragen. Seit 2006 sind die Poensgen- und die Meden-Spiele als Große Meden-/Poensgen-Spiele zusammengelegt und finden am Ende der Sommersaison statt.

Die letzten Titelträger
2015: Niederrhein, 2014: Westfalen, 2013: Bayern, 2012: Westfalen, 2011: Württemberg, 2010:Bayern
 
Der Zeitplan
Mittwoch Anreise der Mannschaften, 18 Uhr Auslosung  bei der Mannschaftsführerbesprechung, 19.30 Uhr Spielerabend im Hotel Bredeney
Donnerstag und Freitag Gruppenspiele. Samstag Halbfinals, Sonntag Endspiel

Weitere Infos beim DTB

Peter Torebko Foto: Dieter Meier

Julia Kimmelmann Foto: Dieter Meier

Benjamin Loccisano Foto: Dieter Meier

Sarah Gronert Foto: Klaus Molt

Adrian Ötzbach Foto: Dieter Meier

Nicola Geuer

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