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Imke Küsgen ist wieder einmal Niederrheinmeisterin


Imke Küsgen hat es schon wieder einmal geschafft: Sie holte sich heute Nachmittag bei den Niederrhein-Verbandsmeisterschaften in Lintorf mit einem 6:2, 6:2 gegen Katharina Holert den Titel. Bei den Herren treffen morgen im Finale (11.30 Uhr) Jens Janssen und Merlin Schwertner auf der Anlage An den Banden aufeinander.

Der wievielte Tittel als Niederrheinmeisterin es ist? Imke Küsgen hat da nicht Buch geführt. Ein halbes Dutzend vielleicht? „Das könnte in etwa hinkommen“, sagt sie. Und freut sich nicht nur über ihren Sieg gegen Katharina Holert von ETUF Essen: „Wichtig ist, dass mein Rücken gehalten hat“, sagt die mit 34 Jahren Älteste im Feld der Hauptklasse. Probleme mit der Bandscheibe und der Muskulatur hatten ihr zuletzt zu schaffen gemacht. Heute ging es, und so konnte sie sich anschließend auf den Weg nach Hamburg machen, wo ihre Mannschaft M2Beauté Ratingen am Sonntag wichtige Punkte für den Verbleib in der  Ersten Bundesliga holen möchte. Ob Imke Küsgen dabei zum Zuge kommt, wird sie am Sonntag erfahren.

Sie hätte bei der Verbandsmeisterschaft auch in der Klasse Damen 30 spielen können. Doch dazu ist sie viel zu ehrgeizig. Und immer noch stark genug, um den Titel mitzuspielen,  wie morgen im Finale. Heute bekam Katharina Holert die Routine, Sicherheit und Cleverness ihrer Gegnerin zu spüren. Die 23-jährige Hamburgerin, die für ETUF Essen spielt (bis 2015 in der Ersten Bundesliga, nach dem Rückzug nun in der Regionalliga) fand kein probates Mittel, nutzte aber auch nicht, dass Küsgens Rückhand ihre eindeutig schwächere Seite ist, sondern spielte sie sehr viel auf der Vorhand an, machte dazu immer wieder nicht nötige Fehler. So stand am Ende der 6:2, 6:2-Sieg Küsgens, die Tennis „lebt“, mit Désirée Leupold eine Tennisschule in Essen betreibt und dazu Trainerin beim Tennis-Verband Niederrhein ist.

Zwei packende Halbfinalspiele der Herren

Die Damen hatten heute eine gute Stunde warten müssen, bis sie auf den Platz durften. Zuvor hatten sich im Halbfinale der „Königsklasse“  zwei Herren einen harten Kampf geliefert: Merlin Schwertner vom TC Grün-Weiß Oberkassel und Benjamin Loccisano, der jetzt für den TC Bredeney spielt. Der 19-jährige Loccisano war der optisch bestimmende Mann, der sieben Jahre ältere Schwertner sah nach dem mit 1:6 verlorenen ersten Satz fast schon wie der Verlierer aus, kam aber mit ruhigem und überlegtem Auftritt  dann doch richtig ins Spiel, gewann der zweiten Durchgang 6:2. Loccisano führte im dritten 4:3  - und scheiterte an seinen Nerven: Vier Fehler ohne Not in Folge entschieden das letzte Spiel zum 6:4 für Schwertner.

Die gleiche Paarung wie 2015, wieder gewinnt Jens Janssen gegen Jan Meyer

Einen verbissenen Kampf gab es im zweiten Halbfinale. Hier stand mit Jens Janssen (Ltk Moyland) wie Imke Küsgen einer auf dem Platz, der auch eine Klasse „höher“ bei den 30ern spielen könnte. Doch den 32-Jährigen  reizt die „Königsklasse“, und er weiß,  sich da zu behaupten. Im vergangenen Jahr hatte er das Halbfinale gegen Jan Meyer 3:6, 5:7 verloren, diesmal lief es ganz ähnlich. Zwei Stunden und zwölf Minuten kämpften die beiden verbissen, und wieder hatte Jens Janssen die Nase gegen den 26-Jährigen vom TC Bredeney die Nase vorne. „Jens war stark, und er hat drei der ganz langen Spiele gewonnen – ich nur eins“, sah Meyer den entscheidenden Unterschied.

Katharina Jacob Meisterin der Damen 30

Den Titel in der Damen-Konkurrenz ab 30 holte sich in einem Fünferfeld („Round Robin“, wie das international heißt) Katharina Jacob vom Solinger TC vor Sabrina Hagenjürgen (TC Kaiserswerth) und Judith Steinbrink (KHTC Mülheim).

Bei den Herren 30  gewanen die Halbfinal-Spiele des Einzels Holger Zühlsdorff (Ratinger TC Grün-Weiß) gegen Daniel Schillings (Gladbacher HTC) 6:0, 6:3 und Rafael Skiba (TV Osterath) gegen Mirko Heinzinger (ETB SW Essen) mit 1:6, 6:3, 7:5. Im Herren-Doppel stehen am Sonntag die Vorjahresmeister auch diesmal im Endspiel: Jan Meyer und Thomas Weigel (Ratingen) treffen dabei auf Jens Janssen und Max Hertl (Blau-Weiß Neuss).

Bei der Siegerehrung des ersten Finaltags dankte TVN-Präsident Dietloff von Arnim dem Präsidenten des Lintorfer TC, René Kaiser“, dass auch in diesem Jahr die Anlage „mit exzellenten Plätzen“ zur Verfügung gestellt wurde. Kaiser dankte ebenfalls dem Organisationsteam von Uli Nacken mit Thorsten Thiele, Achim und Carina Hümbs. „Und wir haben hier eine Woche lang sehr gutes Tennis gesehen.“

Am Sonntag geht es weiter, in Lintorf und in Ratingen

Die Arbeit ist damit aber noch nicht erledigt. Denn am morgigen Sonntag steht der zweite Endspieltag in Lintorf, An den Banden, an: 11.30 Uhr Herren-Einzel, 12.30 Uhr Herren 30, 14.30 Uhr Herren-Doppel.

Und beim Ratinger TC Grün-Weiß ist Großkampftag: mit den Endspielen der Senioren, Damen und Herren, in 23 (in Worten: dreiundzwanzig) Klassen.

Im Foto oben (von links) René Kaiser, Dietloff von Arnim, Imke Küsgen, Katharina Holert, Uli Nacken, Thorsten Thiele und Achim Hümbs.

Alle  Felder und Ergebnisse:

Lintorf Turnierlink

Ratingen Turnierlink

Zwei Stunden und zwölf Minuten dauerte das Halbfinale zwischen Jens Janssen (links) und Jan Meyer. Dazwischen Schiedsrichter Dietmar Stratmann. Alle Fotos: Klaus Molt

Damen-30-Siegerin Katharina Jacob

Fachkundiges Publikum: Uli Nacken, Dietloff von Arnim, Sabine Schmitz

Halbfinale Herren 30, von links: Holger Zühlsdorff, Schiedsrichter Tobias Köhler, Daniel Schillings.

Halbfinale Herren 30: Rafael Skiba, Schiedsrichtwr Yannik Nolte, Mirko Heinzinger.

Mit der Vespa unterwegs: Dietloff von Arnim.

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