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Bernd Greiner: „Umfrage war ein großer Erfolg“


Mehr als 37.000 ausgefüllte Fragebögen – mit einer solch hohen Beteiligung an der LK-Umfrage hatte auch DTB-Vizepräsident Bernd Greiner kaum gerechnet. Im Interview erklärt er, wie es nun mit dem Leistungsklassen-System weitergeht.

 

Herr Greiner, seit kurzem liegen dem Deutschen Tennis Bund die Ergebnisse der im Spätsommer durchgeführten LK-Umfrage vor. Wie bewerten Sie die Analyse?
Zunächst einmal sind wir alle beeindruckt davon, wie viele Mannschaftsspieler die Möglichkeit wahrgenommen und ihre Meinung zum aktuellen LK-System und zu möglichen Änderungen abgebeben haben. Mehr als 37.000 ausgefüllte Fragebögen sind ein gigantischer Wert. Viele tausend haben sogar eigene Ideen eingebracht und ihre Vorschläge ausführlich skizziert. Dass sich die Spieler derart intensiv mit ihrer Sportart auseinandersetzen, finde ich bemerkenswert. Zudem erfreut es uns, dass die Ergebnisse absolut repräsentativ für den gesamten DTB sind – das hat uns das Marktforschungsunternehmen Nielsen Sports ausdrücklich bestätigt.

Welche Ergebnisse sind für Sie überraschend – und welche haben Sie so erwartet?
Die Tatsache, dass sich eine Mehrheit der Spieler in Deutschland eine Aufwertung des Doppels wünscht, hatten wir vorab vermutet. Auch, dass ein deutschlandweit einheitliches System unter den Spielern bevorzugt wird, ist nicht überraschend. Ähnlich verhält es sich mit der Relevanz vereinsinterner Spiele und Clubmeisterschaften, die nur von wenigen Befragten gewünscht werden. Die meisten Spieler wollen auf Clubebene den Spaßfaktor beibehalten. Schwieriger ist es bei den Fragen nach der Berechnungsfrequenz oder nach einer Bestrafung von Niederlagen gegen schwächere Gegner. Hier waren sich die Spieler nicht einig, die Meinungen durchaus gespalten. Interessant sind generell die Unterschiede zwischen reinen Mannschaftsspielern und sehr aktiven Turnierspielern, dort besteht für uns in den entsprechenden Gremien der größte Diskussionsbedarf.

Welchen Einfluss haben die Ergebnisse nun auf die Umsetzung?
Wir werden zunächst einmal eine noch tiefere Analyse der Ergebnisse durchführen, insbesondere bei den Fragen, bei denen das Meinungsbild nicht eindeutig war. Je nach angegebener Leistungsklasse lassen sich die Befragungsteilnehmer in allen Kategorien in verschiedene Gruppen einteilen. Diese helfen, Unterschiede bezüglich der Beurteilung ausgewählter Aspekte des geplanten LK-Systems zu betrachten. Klar ist: Nicht alle Wunschvorstellungen der Spieler sind auch umsetzbar. Deshalb haben wir mit der Umfrage auch keine Abstimmung durchgeführt, sondern wollten in erster Linie ein repräsentatives Meinungsbild erhalten.

Welche Schritte folgen nun?
Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 19. November in Wiesbaden werden die Ergebnisse den zuständigen Gremien zunächst präsentiert und der verantwortliche Ausschuss wird sich ausführlich mit der Analyse der Umfrage beschäftigen. Danach werden das weitere Vorgehen und ein Zeitplan hierzu festgelegt. Bis ins Frühjahr sollen denkbare und praktikable Änderungen diskutiert und festgelegt werden, die sowohl sportliche Notwendigkeiten als auch Wünsche der Spieler berücksichtigen. Fest steht: Die Umfrage war ein großer Erfolg, das hat das Feedback der Spieler bewiesen. Ziel ist es nun, das Leistungsklassen-System sowohl im Sinne der aktiven Spieler als auch der Landesverbände und der Vereine weiterzuentwickeln und uns damit zukunftsorientiert aufzustellen.

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